heißt: abbinden lassen und dann erst zusammenschrauben?
Das Loctite braucht ca. 5-6 Stunden bis es komplett aufgehärtet ist. Wenn man nach der Monateg sofort fährt könnte das Öl noch seinen Weg finden.
heißt: abbinden lassen und dann erst zusammenschrauben?
Das Loctite braucht ca. 5-6 Stunden bis es komplett aufgehärtet ist. Wenn man nach der Monateg sofort fährt könnte das Öl noch seinen Weg finden.
Laut Handbuch wird kein Loctite vorgegeben. Aber die Schrauben haben werkseitig einen Sicherungslack aufgetragen. Bei erneuter Montage könnte der nicht mehr so gut halten. In der Montageanleitung von Arlen Ness für den Big Sucker wird auch Loctite empfohlen.
Loctite 565 wird von Harley verwendet.
Dabei handelt es sich um ein Gewindedichtmittel und nicht um eine Schraubensicherung.
Es wird auch an Ölablassschrauben verwendet.
Im Handbuch wird für diese Schrauben keine Loctite-Verwendung vorgegeben. Bei den Montageanleitungen der Zubehör-Luftfilter wird Loctite 243 empfohlen (auch Screamin eagle). Das 243 hat neben der sichernden auch eine dichtende Eigenschaft.
J04934_1196168_de_DE - SCREAMIN’ EAGLE VENTILATOR HOCHLEISTUNGS-LUFTFILTERSATZ | Harley-Davidson SIP
Zitat:
Für diesen Satz muss LOCTITE 243 MEDIUM STRENGTH THREADLOCKER AND SEALANT (BLAU) (99642-97) und Luftfilterreiniger/Entfetter (H-D-Teile-Nr. 99883-88T) verwendet werden, die beide bei einem Harley-Davidson-Händler erhältlich sind.
.....
Gewindesicherungsmittel auf die Gewindegänge der Entlüftungsschrauben und die zugehörigen Bohrungen im Zylinderkopf auftragen
Hat bis jetzt wunderbar funktioniert. Auf die Gewinde der entlüftungsschrauben loctide 565 und auf die 2 Auflageflächen des LuFigehäuses etwas hylomar. Bin dann heut ca. 70km gefahren. Bis jetzt alles trocken.
Danke für eure Erfahrungen. Denkt ihr, dass kann ich meinem Händler unter Garantie mal aufs Auge drücken?
Kann ja nicht sein, dass das „normales“ Verhalten ist.
Hat es bei deinem Harley Handler was dazu gegeben? Habe aktuell das selbe Problem, das sich während der Fahrt am Filter unten Tropfen bilden die dann währen der Fahrt auch abtropfen.
Ist ein Thunderbike Luftfilter "offen". Laut Thunderbike aber normal.....
Erst ab einer gewissen Menge wird es auffällig, wenn das Öl durch das gesättigte Luftfiltergewebe tropft. Dann aber plötzlich und merklich.
Heute hatte ich zum ersten mal auch dieses Problem. Ölstand allerdings auch auf Max. Hatte beim Ölwechsel 2,4l nachgefüllt (wie in der Bedienungsa.). Hatte ich beim letzten mal auch, aber da hatte ich keine Probleme. Naja, wie dem auch sei, heute ein Stück über die Bahn geballert und in der Garage tropfte es aus dem Luffi raus. Werde dann wohl beim nächsten Ölwechsel weniger auffüllen.Hat zufällig von Euch wer die S&S Billet Breather verbaut? Mich hätten mal die Erfahrungen dazu interessiert. Hab drüber nachgedacht im nächsten Winter die unteren Rockerboxen auszubauen um sie zu polieren, dann könnte man die Kopfentlüftung gleich mit tauschen.
ich hab aber auch zu viel Öl drin gehabt. Dann rotzt die das über den Luftfilter raus. Ich fahr jetzt mit weniger Öl. Jetzt ist alles gut.
Das wird es bei meiner wohl jetzt auch gewesen sein..
Ich fülle beim Ölwechsel nur die Menge ein, die ich zuvor auch abgelassen habe. Wenn ich mit Scavenger-Tool gearbeitet habe, dann anschließend auch die hierbei abdrainierte Menge. Den Rest fülle ich dann entsprechend dem Peilstab nach. Nachdem der Motor gelaufen hat und auch der Ölfilter wieder gefüllt wurde, prüfe ich nach ein paar Minuten Stillstand nochmals nach und fülle entsprechend Peilstab endgültig auf.
Es gibt pro Zylinderkopf, in der Fortluftführung zwischen Blättchenventil und Kanalaustritt in der Luftfiltergehäuseverschraubung, ja schon einen Ölfänger (Kondenstor). Hier wird die heiße und öldampfhaltige Fortluft verlangsamt, damit der enthaltene Öldampf abtauen und als Kondensat (flüssiges Öl) zurückfließen kann, bevor die „gereinigte“ Abluft dann aus dem Zylinderkopf austritt und in aufgesteckten (OEM) oder in die Grundplatte gebohrten (z.B. Arlen Ness) Führungskanäle durchs bzw. im Luftfiltergehäuse in den Ansaugbereich des Drosselklappengehäuses geleitet wird.
Aber je heißer der Motor wird, umso mehr ist die Fortluft mit Öldampf gesättigt und steigt gleichzeitig auch die Temperatur des Zylinderkopfs und die Materialtemperatur des Kondensators im Ölfänger steigt an und der Temperaturgradient zwischen Taupunkt und Materialtemperatur nimmt ab, wodurch die Kondensation von Öldampf aus der Fortluft, um die Abluft von Öl zu befreien, immer schlechter funktioniert.
Hinzu kommt, dass die mehr oder weniger ölhaltige Fortluft der Motorentlüftung nach ihrem Austritt im Ansaugbereich des Drosselklappengehäuses auch eine gewisse Frischluftströmung/-geschwindigkeit benötigt, um effektiv mitgerissen zu werden. Bei niedrigen Drehzahlen (z.B. Stau, Stop & Go, Paraden) entsteht nur wenig Strömung durch die Drosselklappe und insbesondere um Wandbereich nimmt die Strömungsgeschwindigkeit durch Reibung überproportional ab. In der Folge wird die Fortluft in geringerem Maße und deutlich langsamer mitgerissen und eingesaugt. Gleichzeitig liegt die Materialtemperatur in diesem Bereich deutlich unter dem Taupunkt von Öldampf. Hoher Temperaturgradient und längere (Kontakt-) Zeit fördern im Zusammenspiel die Kondensation des restlichen Öldampfs und das Abtauen des Öls direkt auf der Luftfiltergehäusegrundplatte. Ist dies geschehen, besteht kaum mehr eine Chance auf „selbstreinigende Entfernung“.
Es gibt einige kommerzielle und DIY „Lösungen“ um die Fortluft der Entlüftung in einem externen Ölfänger (catcher can) zu leiten und von dort als Abluft in die Umwelt. Um dies StVZO-konform zu gestalten muss der Ölfänger fest und auslaufsicher verschlossen sein und über einen Abluftfilter verfügen. Es gibt auch diverse Filterchen zur Direktmontage an den Verschraubungen, aber die Abluft enthält dann immer noch genauso viel Öl wie vorher. Entweder es bleibt Öldmpf, der sich dann am Hosenbein oder kühleren Fahrzeugteilen niederschlägt oder er kondensiert im Filterchen und das flüssige Öl tropft von dort nach unten.
Wenn ich Öl + Filter wechsle, fülle ich 2 Liter ein. Ich fülle aber vorher auch etwas Öl in den Ölfilter. Dann bleibt an dem Peilstab ein Quadrat frei. Mit dieser Menge habe ich kaum Öl im Luftfilter.
Es gibt ja schon einen Ölfänger (Kondensator) je Zylinderkopf. Aber je heißer der Motor unter Last wird, desto schlechter funktioniert dieser Kondensator um die Abluft von Öl zu befreien.
Ich weiß, aber angeblich sollen die S&S Teile besser sein, da sie keine herkömmlichen Filter besitzen (die sich vollsaugen können) und das Öl direkt in die Rockerboxen zurückgeführt wird, statt in den Luffi. Klingt für mich nach einer Verbesserung. Daher die Frage ob die hier jemand schon verbaut hat.
edit:
troy® sorry, hatte nur den ersten Satz Deiner Antwort angezeigt bekommen, der Rest war erst später sichtbar. Oder hattest Du editiert?
Ich habe vor 2 Jahren die Rockerboxen neu abgedichtet mi einem Dichtungssatz von James. Da waren auch dei Teile für die Entlüftung dabei. Seit dem ist es m.E. deutlich besser geworden. Kann auch sein, dass es nur daran liegt, dass ich einfach nicht mehr bis zum oberen Strich am Peilstab auffülle und immer ein Kästchen darunter bleibe.
Ich hatte beim letzten Ölwechsel auch den Filter vorbefüllt (mache ich immer) und 2,4l eingefüllt und komischerweise war der Ölstand etwas unter max. Aber beim nächsten Wechsel werde ich auch wie Du 2l einfüllen, fahren und noch einmal messen. Denke dann wird sich das Problem von selbst erledigen.
DynaMike Blöde Frage, du hast aber zum Messen den Peilstab komplett reingeschraubt oder nur aufgesetzt ?
Komplett reingeschraubt, wie im WHB steht.
Ich meine 2,4l müsste aber deutlich über dem oberen Strich stehen. Ich würde da tendenziell was absaugen, bin da aber eher paranoid.
bin da aber eher paranoid
Also genau wie ich 😆✌️
Hab bei sowas immer Kopfkino, also werd ich was absaugen vor der nächsten Fahrt und gut!
Bitte beachten, dass die MAX-Markierung für den betriebswarmen Motor (Öltemperatur >80°C) gilt und bei kaltem bis leicht warmem Motor (z.B. nach kurzem Probelauf) der Ölstand m Peilstab höchstens ½ zwischen MIN und MAX erreichen darf. Bei kaltem Motor tendiere ich zu 40 % Füllstand.
LRalf : Welche Teile meinst Du, die beim Dichtsatz von James dabei waren? Zufällig die Blättchenventile (Membranventile)?
DynaMike : Interne Ölfänger von S&S, die im Kipphebelgehäuse montiert werden um den Öldampf bereits dort aus der Fortluft abzuscheiden und als flüssiges Öl in den allgemeinen Kipphebelraum auszuleiten, habe ich bisher nur für M8-Motoren gesehen. Falls es diese auch für TwinCam gibt kann es gut sein, dass diese etwas effizienter und ggf. über einen breiteren Temperaturbereich als die originalen integrierten Ölfänger/Kondensatoren arbeiten. Leider kann ich Dir hierzu keine echten Fakten und auch keine praktische Erfahrung bieten, nach der Du eigentlich gefragt hattest.
[ACHTUNG: VERMUTUNG]
Sie funktionieren aber mutmaßlich ebenfalls nach dem Prinzip der Öldampfkondensation. Zumindest fällt mir keine andere praktikable Möglichkeit ein, wie sie sonst an dieser Stelle in ihrer Kompaktheit und mit dauerhafter Funktion den Öldampf aus der Fortluft abscheiden könnten. Damit unterliegen sie den gleichen physikalischen Gesetzmäßigkeiten und Kausalitäten (Öldampftemperatur, Taupunkt, Materialtemperatur). Deshalb schätze ich, dass sie die Problematik von optisch erkennbarem Ölaustritt am Luftfilter nur hinauszögern, aber nicht endgültig beheben.
troy® Das sind die Dichtungen, die Schwämmchen und diese Schirmchen.
Ich habe diesen extremen Unterschied beim Ölstand zwischen warm und kalt an meiner Maschine bisher nicht festgestellt. Ich prüfe aber immer im warmen Zustand kurz nach einer Fahrt. Meine braucht aber auch so gut wie kein Öl.
Ich kann auch keinen signifikanten Ölverbrauch vermelden. Ich mache aus der Ölstandskontrolle aber auch keinen heiligen Gral. Ab und zu schaue ich Mal nach und wenn kalt 2 Felder und heiß mind. 4 Felder benetzt sind, dann bin ich zufrieden. MAX bedeutet ja nicht, dass dieser Füllstand zwingend gegeben sein muss, sondern dass er nie höher sein darf. Alles zwischen den Markierungen MIN und MAX ist sowohl technisch für den Motor als auch für mein eigenes Wohlbefinden in Ordnung.
Die ½-Angabe bei kaltem Motor stammt übrigens von Harley.
Ich habe diesen extremen Unterschied beim Ölstand zwischen warm und kalt an meiner Maschine bisher nicht festgestellt
Ich ebenso nicht. Dachte schon es geht nur mir so. Ölverbrauch ist bei meiner auch auf 0.