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  1. Street Bob Forum & Dyna Community
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Streetbob Frontbremse

  • Tappitber
  • 5. Mai 2026 um 11:05
  • Zum letzten Beitrag
  • Tappitber
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    • 5. Mai 2026 um 11:05
    • #1

    Hallo Leute,

    Ich möchte mir gerne eine Streetbob zulegen. Nun lese ich aber immer wieder, dass die Frontbremse zu schwach für das Motorrad sei. Wie siehen Eure Erfahrungen und Meinungen dazu aus.

    Ist die Bremse ausreichend so wie sie ist?

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  • DynaMike
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    • 5. Mai 2026 um 12:03
    • #2
    Zitat von Tappitber

    Ist die Bremse ausreichend so wie sie ist?

    Ich behaupte einfach mal das es in erster Linie darauf ankommt, wie man mit der Maschine fährt! Gibt Leute die jammern über die Bremsen. Ich selbst habe noch NIE das Problem gehabt zu wenig Bremsleistung gehabt zu haben. Meine Meinung.

    Indian verbaut Brembo Zangen. Sollen gut sein. Habe ich aber selbst noch nicht gefahren und kann daher nix dazu sagen.

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  • svfighter
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    • 5. Mai 2026 um 12:11
    • #3

    Ich bin mit meiner bremse zufrieden und mit der hinterradbremse bremst sie gut

    Natürlich nicht zu vergleichen mit einer bremse von einem supersportler

    Gruß mario

    Wer kämpft kann verlieren,wer nicht kämpft hat schon verloren


    Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure,als an die Gerechtigkeit der deutschen justiz

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  • HerrBausE
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    • 5. Mai 2026 um 13:43
    • #4

    Ich bin der Meinung, wenn jemand über die Bremsleistung an einer Harley jammert oder diese als zu schwach empfindet, dann sollte er ernsthaft darüber nachdenken, ob er da das richtige Mopped unterm Hintern hat, wenn er so eine Fahrweise an den Tag legt, dass er in Schwierigkeiten beim Bremsen kommt. :P;)

    Irgendwas is doch immer.... :D

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  • Rebell
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    • 5. Mai 2026 um 14:11
    • #5

    Und ich bin der Meinung, dass an so einem schweren und teueren Motorrad eine Doppelscheibe vorne Pflicht sein sollte.

    Das hat auch nichts damit zu tun, wie schnell ich fahre, sondern einfach wegen der Sicherheit.

    Meine Motorradlaufbahn:
    Herkules Kl 50 SE, Honda XL 250 S, Honda XL 500 S, BMW R 650, BMW R 100 RS, Honda XBR 500, Yamaha FJ 1100, Harley Street Bob.

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  • HerrBausE
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    • 5. Mai 2026 um 14:20
    • #6

    Rebell : So kann man das natürlich auch sehen. Absolut ein nachvollziehbares Argument! :thumbup:

    Irgendwas is doch immer.... :D

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  • Neuner
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    • 5. Mai 2026 um 16:01
    • #7

    Und ein Umbau auf doppelte Bremsscheiben vorn ist technisch möglich...

    [Blockierte Grafik: http://i792.photobucket.com/albums/yy203/Neuner61/th_thCopyofCopyofPistonhead.jpg?t=1285423093]


    V 2 - Dass muss drücken im Gesicht!!!

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    • 5. Mai 2026 um 18:46
    • #8

    Harleys brauchen nicht mehr Bremsleistung. Sie sind für Quarter Mile Rennen qualifiziert. D.h. nach 400m wird das Gas weggenommen und der Rest der Runde reicht, um zum Stillstand zu kommen. 8)

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  • DynaMike
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    • 5. Mai 2026 um 19:19
    • #9
    Zitat von Neuner

    Und ein Umbau auf doppelte Bremsscheiben vorn ist technisch möglich...

    Kommt auf die Felgen an..

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  • Scout
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    • 5. Mai 2026 um 23:39
    • #10

    Ich würde sagen, die Vorderradbremse erfüllt ihren Zweck wenn man an einer leichten Anhöhe steht und nicht zurück rollen möchte 😉!

    Ordentlich hinten rein latschen😁

    Gruss, Andreas
    (GS-fahrender Harley-Fan)

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    • 6. Mai 2026 um 07:10
    • #11

    Man könnte auch eine Probefahrt machen um zu sehen, ob das Bike an sich und die Bremse im Speziellen zu den eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen passt. Das ist etwas mehr als Marke, Optik und Preis.

    Warte nicht bis du Zeit hast - tu's einfach.

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  • Soonham
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    • 6. Mai 2026 um 07:59
    • #12

    hab vorne eine 2. Bremsscheibe drangebaut (aus Teilen der LowRider)... jetzt bremst sie normal, mit einem Finger..

    Soonham Cycle Fucktory

    Einmal editiert, zuletzt von Soonham (9. Mai 2026 um 09:32)

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    • 6. Mai 2026 um 10:23
    • #13

    Ein Grund meine Low Rider zu kaufen, war die Doppelscheibenbremse.

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  • troy®
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    • 6. Mai 2026 um 11:37
    • #14

    Bei dieser Frage sind mehrere Aspekte zu bedenken.

    1. Die maximale, technisch mögliche Verzögerungsleistung der Reibpaarung
      (Bremsscheibe und Bremsbeläge)
      Dieser Aspekt der Bremsleistung ist absolut ausreichend und angemessen, sowohl bei Modellen der Dyna- als auch der Softail-Familie.
    2. Die effektiv erreichbare Verzögerungsleistung des Fahrzeugs
      (Punkt 1. + Reifen und Fahrbahn)
      Hier limitiert meist die verwendete Bereifung die mögliche Gesamtverzögerung. Leider ist die Performance üblicher „Cruiser-Reifen“ überwiegend auf hohe Haltbarkeit/Mileage ausgelegt anstatt auf hohes Gripniveau und starke Nässeeigenschaften. Meist wird der erreichbare Bremsweg durch die Bereifung und den Fahrer bestimmt/vermasselt und nicht durch die Bremsanlage.
    3. Ansprechverhalten, Dosierbarkeit und Feedback
      (damit Punkt 1. und Punkt 2. zusammengebracht werden können)
      In dieser Hinsicht halte die originale Bremsanlage für stark verbesserungswürdig und das originale Fahrwerk für mangelhaft. Von den originalen Holzreifen sprechen wir erst gar nicht. Denn um eine maximale Gesamtverzögerung zu erreichen, benötigt der Fahrer neben einer gut dosierbaren Bremse auch ein gutes Feedback aus Bremse und Fahrwerk. Das gilt für Fahrzeuge ohne und mit ABS gleichermaßen, auch wenn die Fehlerfolgen sehr unterschiedlich sind.
      • Je besser eine Bremse beißt, desto weniger Bedienkräfte sind in der Regel notwendig.
      • Je weniger Bedienkräfte notwendig sind, desto locker bleibt die Muskulatur des Fahrers und umso differenzierter (feinmotorischer) und flexibler (neurale Muskelbefehle) kann sie eingesetzt werden.
      • Je differenzierter und flexibler der Fahrer seine Muskulatur einsetzen kann, desto dynamischer kann er den Bremsdruck während des Bremsvorgangs modulieren.
      • Mit einer guten Bremsdruckmodulation kann die Effizienz und Sicherheit des Bremsvorgangs auf verschiedene Weise gesteigert werden. Durch eine langsamere Betätigung zu Beginn der Bremsphase kann zunächst eine dynamische Radlastverteilung eingeleitet werden. Dadurch steigt der Anpressdruck am Vorderrad und das situative Gripniveau des Reifens auf der Fahrbahn wird erhöht.
      • Dadurch können höhere Verzögerungskräfte auf die Fahrbahn übertragen werden. Bei optimalem Bremseinsatz verkürzt sich der Bremsweg dabei erheblich, auch bei vorhandenem ABS. Sollte es doch zum Überbremsen mit blockierendem Vorderrad kommen, dann geschieht dies deutlich später und damit bei einer wesentlich geringeren Restgeschwindigkeit, als dies bei einer plötzlichen Betätigung mit maximaler Kraft passieren würde. Somit fällt die Bremswegverlängerung durch ein regelndes ABS deutlich kürzer aus und bei einem Sturz ohne ABS können mögliche Schäden oder Verletzungen abgemildert werden.
      • Im Idealfall, insbesondere im Zusammenspiel mit guten Reifen und einem guten Fahrwerk, erhält der (trainierte) Fahrer so viel Feedback und Bedienkontrolle, dass er sein Motorrad mit maximaler Verzögerung auf den Punkt knapp an der Haftungsgrenze zum stehen bringt.
      • Sollte es trotzdem ohne ABS zu einem blockierenden Vorderrad kommen, dann fällt es dem Fahrer wesentlich leichter die Bremse zu lösen und in eine Impulsbetätigung zu wechseln, wenn die Handmuskulatur nicht mit voller Kraft am Bremshebel zerrt.

    Dementsprechend kann man, mit dem im Bereich der StVO/StVZO eingesetzten Material, fast nie genug Bremsleistung haben. Nicht um die maximale Bremskraft zu nutzen, sondern um diese nicht ausnutzen zu müssen und dabei entspannt bleiben zu können.

    Es läuft also auf eine individuelle Entscheidung hinaus, wie man die Bremsanlage und weitere beeinflussende Faktoren an der eigenen Street Bob für sich selbst bewertet.

    Ich schreibe zu 99% Blödsinn. Alles andere ist nicht rechtsverbindlich.
    Die Anwendung eventueller Tipps geschieht auf eigene Gefahr.
    Wenn Du nicht sicher bist, wende Dich an eine Fachwerkstatt.

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  • Black-Forest
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    • 6. Mai 2026 um 17:38
    • #15
    Zitat von HerrBausE

    Ich bin der Meinung, wenn jemand über die Bremsleistung an einer Harley jammert oder diese als zu schwach empfindet, dann sollte er ernsthaft darüber nachdenken, ob er da das richtige Mopped unterm Hintern hat, wenn er so eine Fahrweise an den Tag legt, dass er in Schwierigkeiten beim Bremsen kommt. :P;)

    Wenn du auf der Landstraße mit 90 entspannt fährst und es zieht ein Traktor/PKW auf die Straße, bist du um jeden Meter froh.
    Und eine 300er Einzelscheibe mit winzigem 4 Kolben Axial-Sattel vorne bei knapp 400kg kombiniertem Gewicht ist definitiv nicht zeitgemäß bzw. technisch die sicherste Lösung. Mal von Bergabfahrten abgesehen, wo besonders die alten Sättel um 2006-2011 durch die kleine Bauform extrem leicht überhitzen und man irgendwann ins Leere zieht/tritt (Vor allem hinten durch den fehlenden Fahrtwind).

    Da ich teilweise doch zügiger unterwegs bin und auch viele Pässe fahre, habe ich wie folgt optimiert:

    Probrake Wave Bremsscheibe, TRW Sinter Beläge und ATE Typ 200 Bremsflüssigkeit.. Damit funktioniert das ganze schon DEUTLICH besser. Druckpunkt ist auch bei heißer Bremse deutlich besser und die Bremse braucht deutlich weniger Kraft..

    Ich baue aktuell auf den großen Nissin Bremssattel der aktuellen Low Rider S/ST um, mal schauen ob das nochmal ein wenig was bringt.

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  • troy®
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    • 6. Mai 2026 um 20:34
    • #16
    Zitat von Black-Forest

    […] Mal von Bergabfahrten abgesehen, wo besonders die alten Sättel um 2006-2011 durch die kleine Bauform extrem leicht überhitzen und man irgendwann ins Leere zieht/tritt […]

    … weil viele selbsternannte „Entspanntfahrer“ sich vor Motordrehzahlen jenseits der 3.000/min fürchten und deshalb im 5./6. Gang untertourig und mit fast durchweg schleifender Bremse die Berge runter rollen anstatt die Motorbremse zu nutzen.

    Ich schreibe zu 99% Blödsinn. Alles andere ist nicht rechtsverbindlich.
    Die Anwendung eventueller Tipps geschieht auf eigene Gefahr.
    Wenn Du nicht sicher bist, wende Dich an eine Fachwerkstatt.

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  • TOR
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    • 8. Mai 2026 um 12:03
    • #17

    Das erinnert mich an das, was mein Fahrlehrer vor 20 Jahren zu mir sagte: "Man fährt im selben Gang runter wie man hoch fährt".

    Zumindest als allgemeine Faustregel.

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  • troy®
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    • 8. Mai 2026 um 14:38
    • #18

    Gilt aber nur für Fahrer, die raufwärts dynamisch unterwegs sind und das Drehzahlband ihres Motors ausnutzen. Andere Fahrer, die ihr Moped wie einen Lanz Bulldog die Passstraße hinauf stampfen lassen, sollten auf der Passhöhe mindestens zwei Gänge zurück schalten.

    ;)

    Ich schreibe zu 99% Blödsinn. Alles andere ist nicht rechtsverbindlich.
    Die Anwendung eventueller Tipps geschieht auf eigene Gefahr.
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