Beiträge von LRalf

    Um Handling und Bodenfreiheit zu verbessern bauen viele längere Stoßdämpfer ein. Damit wäre eine sprtlichere Fahrweise möglich. Man ändert damit auch das Einlenkverhalten. Es gibt aber dafür keine Regeln oder ich kenne sie nicht.

    Ich persönlich habe sie hinten auch gerne etwas strammer. Bestimmt ist der zusätzliche Federweg eines längeren Federbeins vorteilhaft. Aber die Optik gefällt mir der Originallänge besser und das Fahrverhalten reicht mir so.

    Ich habe vorne die Federn von PS drin und hinten die PS 430 - beide in Standardhärte.

    Man kann daraus eine Wissenschaft machen oder man stellt es so ein, wie man am besten damit zurecht kommt.

    Der Negativweg an der Gabel kann im Serienzustand nicht geändert werden. Dazu müsste man die Hülse ändern. Eine andere Feder ändert das aber. Die Intiminaoren ändern da m.E. nichts.

    Bei der Fahrwerksabstimmung geht es ja einerseits darum den Negativweg vorne und hinten abzustimmen. Zum anderen geht es darum die Neigung des Motorrads anzupassen z.B. bei Zuladung. Bei den meisten Motorrädern kann man vorne nichts ändern nur hinten.

    Die Dynas sind serienmäßig hinten eher zu tief, so dass sich diese Diskussion eigentlich schon erübrigt. Man kann es anpassen so gut es geht.

    Diese Motoman-Methode wurde früher (oder jetzt noch ?) im Rennsport angewendet. Da geht es nur darum den Motor schnellstmöglich einzufahren und auf Standfestigkeit zu prüfen.

    Dass bei den modernen Motoren die Einfahrzeremonie an Bedeutung verliert ist klar. Trotzdem merkt man, dass der Motor nach ein paar tausend Kilometer freier wird. Ob man das beinflussen kann ist Glaubenssache.


    Wahrscheinlich schadet die Motoman-Methode nicht dem Motor, wenn man es bei den 70 km belässt. In Frage stell ich aber, ob es was bringt und ob ein Harley-Motor generell dauerhaft diese Behandlung vetragen kann.

    viczena:

    Die Ölversorgung am Kopf ist schlecht, Die Ölpumpe ist zu schwach auch bei den M8. Die Qualität der Nockenwellen-Lager ist suboptimal, auch die Qualität der Hydrostößel ist nicht der Renner, usw..

    Das funktioniert alles gut, solange man den Motor nicht zu stark fordert.

    Die Motoren sind mit der Konstruktion an die Grenze gekommen. Ohne Wasserkühlung ist da kein weitere Entwicklung mehr möglich.

    Du selbst beschwerst dich doch immer über die magelnde Qualität !

    Ich finde den Gedanken an die antiquierte Technik bei meiner Harley toll.

    Problemlos kann ich für meine Bob die Steuereinheit und Einspritzdüsen einer WLA verwenden!!!! Dieses neumoderne Kram was BMW Boxer nennt geht ja garnicht!


    Ernsthaft, was soll denn so Altertümlich am HD Motor sein? Fertigungsprozess,

    Motordiagnostik und Steuerung, Abgasnormen...? Das Grundprinzip ist doch von je her gleich (ausgenommen Wankel und 2Takter) nur sind sie heute besser gefertigt und Elektronisch überwacht. Es ist kein Hochleistungsmotor, gebe ich zu, aber sollter er auch nicht sein und ein BMW S1000 Motor auf 76PS gebaut, wäre auch kein Wunderwerk mehr!

    Die Motorsteuergerät muss auch nicht eingefahren werden. Die Motoren in den aktuellen BMW's sind komplett neu entwickelt worden. Die Konstruktion des Harley-Motor beruht auf einem uralten Konzept, das im Laufe der jahre kaum geändert wurde. Die Fertigungsgenauigkeit und auch Qualität wurde seit dem schon enorm verbessert. Die Leistung und Haltbarkeit sind viel besser geworden, das steht ausser Frage.

    Ob es aber an die Präzision eines modernen Motors herankommt wage ich zu bezweifeln. Allein schon wegen der mit der Luftkühlung verbundenen hohe Hitzeentwicklung müssen höhere Toleranzen zugrundegelegt werden.

    Ich jedenfalls würde dem Harleymotor nie soviel abverlangen wie einem modernen BMW-Motor.

    Ok, ich habe auch vor das Motorrad länger zu fahren.


    Edit: Die neue Sportster und PanAm ist ein anderes Thema

    Laut dem Diagramm entsprach deine Kiste in der Leistung (=PS) im Serienzustand mit 85PS am Hinterrad der Werksangabe. Nur der Drehmoment war höher.

    Ob das jetzt unbedingt an dem Einfahren liegt ist Glaubenssache. Soviel ich weiß werden die Motorräder im Werk schon auf dem Prüfstand getestet. Wichtig ist, dass man kein synthetisches Öl während der Einfahrzeit verwendet, sonst nützt das sowieso nicht viel. das schriebt der auch auf der Mototuneusa-Seite:


    oilBreakin.png


    Meine habe ich gebraucht gekauft, aber ich habe schon mehrere von mir überholte Motoren eingefahren. In den ersten 50km bin ich aber vorsichtig, weil ich keine Garantie hatte. Die ersten paar hundert Kilometer sind entscheidend, aber danach ist die Maschine m.E. noch nicht fertig eingefahren. In dieser Zeit merkt man aber auch wie sich der Motor entwickelt und wie er Gas annimmt. Auf jeden Fall soll man soll nicht untertourig fahren. Wenn man aber zu weit aufreisst kommt auch viel Druck auf die Lager und der Harleymotor hat ja viel Druck. Es sind ja nicht nur die Kolbenrringe die sich einlaufen müssen. Ich habe aber bisher eher Motorradmotoren mit alter Technik eingefahren. Aber bei den modernen Fertigungsmethoden verliert der Mehrwert der Einfahrzeremonie immer mehr an Bedeutung. Ob man aber Harleymotoren mit ihrer antiquierten Technik mit modernen Motoren wie z.B. BMW vergleichen kann ist fraglich.

    Beim Ölwechsel kann ich allenfalls den öltank spülen.


    Die HD-Händler schreiben die maximale Ölmenge nach Werksangabe uaf und nicht das, was tatsächlich verbraucht wurde. Die Werksangabe entspricht dem trockenen Motor, der vorher noch nie Öl gesehen hat.

    Grundsätzlich ist mir das schon klar (war etwas Ironie im Spiel) aber andere Schalldämpfer werden auch zu Hauf an BMW´s geschraubt, Mapping ist da aber kein Thema (Weiß ich, habe bei BMW gearbeitet).

    Das ergibt aber weitere Fragen, warum offenen Luffi und Auspuff wenn man die auch in der Zugelassenen Version bekommt (Vorsicht, ich weiß warum nur ihr wisst auch worauf ich hin will)

    Mich erinnert das Thema an de Diskussion im Vespa Forum über den Malossi Lambdaemulator und dessen Wirkung. Man kam nie zu einem Endergebnis!!! :)

    Wenn es nur ein Schalldämpfer ist, sollte die Motorsteuerung das locker abfangen. Ich bin sogar der Meinung, dass selbst ein offener Luftfilter durch die Lambdasteuerung kompensiert werden kann. Aber das kann ich nicht beweisen. Der offene Luftfilter wird oft als Argument angegeben. Die die Motorsteuerung würde es nicht mehr korrigieren können. Ein Kumpel ist lange mit offenem Luftfilter und Serienmapping gefahren. Dabei ist kein Problem aufgetreten, Kerzenbild war unverändert.


    Edit: Die Harley-Motorsteuerung hat eine großen Korrekturbereich um auf die gesetzlichen Werte umstellen zu können. Aber diese gesetzlichen Werte sind es, die dem Motor nicht so gut bekommen. Wie die verbesserte Laufkulur von jedem einzelnen empfunden wird, kann unterschiedlich sein. Es gibt sicherlich Leute, die sagen würden, der Aufwand wäre es nicht wert.

    Fragen eines Unwissenden: Warum ist Mapping bei Harley so ein Thema während fast alle anderen Marken ohne bewegt werden?

    Macht ihr das Gleiche auch bei eurem Auto, Golf gekauft und gleich Mapping für den schöneren Motorlauf? Autos sind ja auch durch die Euronormen ziemlich kastriert.

    Weil die Technik der Harley-Motoren uralt ist. Die Motoren sind eigentlich mit den aktuellen Abgasnormen überfordert oder zumindest nicht besonders dafür geeignet. Hersteller wie BMW haben viel Geld in die Entwicklung moderner Motoren gesteckt, die mit den Abgasnormen super funktionieren. Die Motoren sind den Harley-Motoren in jeder Situation haushoch überlegen.

    Harley möchte noch die Klientel bedienen, die auf diese alte Technik steht und dazu gehöre ich auch. Für die neue SporsterS oder PanAmerica benötigt man sicher auch kein Mapping. Mal sehen, wie die sich verkaufen lassen.

    he leute ich versteh euch nicht :| die moped sind doch ab werk so eingestellt, dass sie überall und in allen fahrsituationen funktionieren. warum also immer diese diskussionen über dieses oder jenes mapping. ihr gebt sehr viel geld dafür aus und habt "angst" bei nächsten tüv oder bei der rennleitung probleme zu bekommen. hat hier irgendjemand schon mal einen motorschaden wegen einer angeblichen zu mageren orginalabstimmung gehabt ? ich selbst kenne niemanden und, glaubt mir, ich kenne sehr viele und fahre auch schon sehr lange moped :)

    einen schönen sonntag noch und grüße aus coburg

    Ich stimme dir zu, dass ein mapping nur zur Verbesserung der "Motorgesundheit" Blödsinn ist. Die Kisten laufen auch so. Und es gibt keinen Grund sich über eine geringer Haltbarkeit zu sorgen, wenn man es nicht macht.

    Aber mit einem guten Mapping laufen sie einfach besser. Das ist kein Geschwätz, sonst würde es diese Branche doch garnicht geben. Das sind jetzt keine Welten, aber einen alten Motorradschrauber freut das. An meinem anderen Motorrad freue ich mich auch, wenn die Vergaser gut abgestimmt, eingestellt und synchronisiert sind.

    Und das ist so wie mit allen anderen Dingen. Warum wird an Harley so oft der Auspuff getauscht. Eigentlich sollten die Kisten mit der Originalanlage besser laufen. Auspuffanlagen haben mehr Einfluss auf die Laufkultur als man denkt. Nur wenige Zubehör-Auspuffanlagen bringen eine Verbesserung. Ich kenn eigentlich keine. Oft werden Nachteile bei Laufkultur wegen Optik und Sound hingenommen. Und hier kann man auch durch ein angepasstes Mapping die Nachteile einigermaßen kompensieren.


    Edit: Und wie ich bereits sagte, wegen TÜV und Rennleitung muss man das mit sich selbst ausmachen. Wenn man bedenken hat, lässt man besser alles so wie es ist.

    Ich habe auch schon Leistungsmessungen auf dem Dynojet-Prüfstand machen lassen. Man hat mir dort erklärt, dass Messungen unter 2000 schwer wären, weil es einen Moment dauert bis die gebremste Rolle anläuft das Rad Grip hat.


    Bobtailbob : Eine gut gemachte Abstimmung bringt immer was. Das wirst du merken. Die Messungsergebnisse sind ja nur so ein Addon. Es gibt aber viele schwarze Schafe, die nur ein vorgefertigtes Mapping aufspielen und dann die Messung machen. Erzählen tun die alle viel. Ich habe da auch schon viel Lehrgeld bezahlt und es letztendlich selbst gemacht.

    In jedem Fall würde ich dabei bleiben und mir das anschauen. Es müssen die Breitbandsonden eingebaut werden. Dafür müssen neue Löcher gebohrt werden. Alles andere wie Auspuffsonden oder so ist Spielerei. Da würde ich noch eher selbst ein Autotune machen.

    Bobtailbob : Es gibt auch Motorenprüfstände. Und ich gehe davon aus, dass es im Werk damit gemacht wird.


    engine_dyno.png


    Natürlich kann man die Leistung an der Kurbelwelle auch auf dem Rollenprüfstand ermitteln. Und es gibt auch Rollenprüftstände die für die Leistungsmessung vom TÜV zugelassen sind. Da wird aber auch eine Tolerenz zugelassen.

    Der Rollenprüftstand ist selbstverständlich dazu geeignet die Abstimmung durchzuführen. Und wenn es vernünftig gemacht wird, dann ist da auch eine Leitungsverbesserung möglich. Und ja die kann man auch in so einem Diagramm ablesen. Das habe ich ja nicht bestritten. Aber der Unterschied zwischen 158,5 und 162,91NM (wie in dem Diagramm dargestellt) sind noch nicht mal 3%. Das liegt locker im Bereich der Messtoleranz.

    Und was bedeuten die Zickzacklinien unter 2000Upm. Hat es da geruckelt ? Oder war der Grip auf der Rolle schlecht ?

    In jedem Fall kann man da nicht ablesen dass der Motor besser läuft. Das merkt man nur beim Fahren und das ist doch das was zählt. Ich mach doch nicht die Abstimmung, damit ich anschließend den Zettel zeigen kann.



    Unbenannt.png


    Franz: Wenn die Drosselklappe nicht 100% öffnet heißt das doch nicht, dass der Motor dann gedrosselt ist. Die elektonisch gesteuerte Öffnung der Drosselklappe hat auch Vorteile, weil man so die optimale Luftmenge steuern kann.

    Die Messungen auf einem Rollenprüfstand am Hinterrad sind sehr ungenau wegen dem Reibungswiderstand. Deswegen wird im Werk direkt an der Kurbelwelle gemessen. Die Werksangaben sind da maßgebend. Die Prüfstandergebnisse sind daher nur interessant um festzustellen um wieviel es verbessert werden konnte. Und selbst da gibt es einfache Möglichkeiten das Ergebnis zu manipulieren. Aber irgendwie müssen die Händler ja dokumentieren, dass sich die Arbeit gelohnt hat.

    Die Messung sagt nichts darüber aus, ob die Kiste auch wirklich besser läuft.

    Und das ist doch worauf es ankommt. Durch eine gute Abstimmung läuft die Motor sauberer und ruckfreier. Die Verbrennung ist besser und der Motor bleibt kühler. Es kann etwas mehr Drehmoment erreicht werden. Beschleunigung fühlt sich besser an, da gleichmäßiger. Wenn man die Beschleunigung von 0-100 messen würde, kommt vielleicht garnicht soviel rum. Es fühlt sich einfach besser an. Eine echte Tuningmaßnahem ist das eigentlich nicht.

    Umweltfreundlicher wird es wenn es magerer wird. Da ist AFR 14,7 der Kompromiss wo der Motor noch keinen Schaden nimmt. Für den optimalen Drehmoment ist 13,2 der optimale Wert. Das ist auch besser für den Motor aber weniger umweltfreundlich.

    Ich habe im Leerlauf auch 14,7 eingestellt, aber ich weiß noch nicht , ob das für den ASU reicht, weil die glaube ich auch bis 2000 hochdrehen. Muss ich nächstes Jahr mal ausprobieren.


    Ich fahre mit nichts durch die Gegend. Ob das im Ernstfall überhaupt was bringt weiß nicht. Da lass ich mich von diesen Youtube-Videos nicht verrückt machen. Das ist nur Schau fürs Fernsehen.

    Zitat von Franz

    Wenn dem wirklich so währe, habe ich "zufällig" die original Map dabei- Flashen - fertig und weiter.


    Das original Mapping schadet dem Mopped und der Umwelt.


    Wer schreibt denn unendlich lange sinnfreie Texte.

    Wo steht, dass das Original-Mapping der Umwelt schadet ?


    Ich habe lediglich geschrieben, dass es jeder mit sich selbst ausmachen muss. Von mir aus fährst du mit allen Originalteilen im Rucksack durch die Gegend und montierst sie bei einer Kontrolle um. Das ist mir sowas von schei$$egal. Jeder macht das an seiner Karre was er für richtig hält.

    Zu was würdest du stehen? Vorsätzlich und absichtlich dein Mopped manipuliert zu haben? Respekt. Da wäre ich gern dabei.


    Achtung Kontrolle auf Youtube, die Moppedfahrer die kontrolliert werden sind meistens echte Männer, die jammern wie die kleinen Jungs, keiner steht zu irgendwas, keiner sagt: ja Herr Wachmeister ich habe absichtlich mein Auspuff lauter gemacht ich weis das es illegal war. Der war gut.

    Du bist ein Vorbild für die Harley Jungs.

    Was würdest du denn sagen: "Ach Herr Wachtmeister, bitte warten Sie einen kleinen Augenblick, ich muss nur das richtige Mapping eben aufspielen ?"

    Ich sehe da original bei ca.12 und abgestimmt bei ca. 13, je höher desto magerer. Ab 4000 ist die original sehr fett das der Motor gekühlt wird.

    Rot ist original - blau ist abgestimmt. Das wurde mit den Breitband-Sonden einjustiert-und gemessen, die sind viel genauer wie die original eingebauten Lambda-Sonden. Die Breitband-Sonden wurden extra eingebaut um die Daten exakt messen zu können, deshalb kann mann ohne diese Sonden das Mapping gar nicht so perfekt hinbekommen. Diese Lambda-Sonden messen, glaube ich, von ca. 10-18 AFR von mager bis fett.

    Die Standardsonden messen auch genau, aber nur bei 14,7 AFR. Nur bei den hohen Drehzahlen wird sie dann möglicherweise zu heiß. Bei den Messungen geht es ja nicht um AFR-Werte, sondern um dei VE-Tabellen. Wenn diese passen kann man die gewünschten AFR-Werte einstellen.

    Die Breitbandsonden werden auf dem Prüfstand immer verwendet. Da werden die Motoren auch heißer. Früher, als es werkseitig noch keine eingebauten Lambdasonden gab, musste man ja Breitbandsonden einbauen um überhaupt eine Messung durchführen zu können. Die älteren Einspritzermodelle ohne Lambdasteuerung können ja nur so abgestimmt werden.


    12% Abweichung ist schon ausserhalb der Serienstreuung. Das liegt dann eher bei 5%.

    böse Zungen munkeln dass die Rennleitung ab 2022 auch schon mal das Mapping checken möchte.... daher meine Frage

    Wie soll das funktionieren. Meinst du die hätten das Gerät dazu ?


    Aber bei den AFR-Werten, die in dem Diagramm bei 40% Drosselklappenöffnung dargestellt sind, wird das wohl nichts mit der ASU. Ausser der ASU misst im Standgasbereich. Im Standgas habe ich auch auf CL stehen. Mal sehen, was mein freundlicher TÜV-Mensch dazu sagt,

    Die Abweichungen zwischen mit und ohne Anpassung halte ich für realistisch.

    Der Unterschied zwischen Hinterrad und Kurbelwelle beträgt so grob 10%. Bei dem PS-Wert passt das ganz gut. Da liegt der alte Wert ohne Anpassung auf der Serienangabe. Aber beim NM-Wert liegt der Wert ohne Anpassung am Hinterrad schon über der Werksangabe. (158NM zu 155NM). Das hieße ja, dass die schon ab Werk 173NM an der Kurbelwelle hätte und mit der Anpassung jetzt179NM.

    Das ist shcon extrem viel und kaum zu glauben.


    Hier ist eine Messung aus USA von einem dort anrkannten Tuning-Firma mit ähnlicher Konstellation.

    https://university.fuelmotousa…-114-pv-stockimproved.jpg

    Die Hydrostössel sitzen unten im Block unter den Stoßstangen. Das klappert schon laut. Da ist dann auch kein Öl, dass das Geräusch dämpfen kann. Die werden direkt von der Ölpumpe versorgt. Das Öl muss aber erst durch den Filter bis es dort ankommt. Wenn man den Filter wechselt, läuft das Öl aus der Galerie raus und die Hydros sind leer.

    Wahrscheinlich waren das die Hydros. Wenn der Filter gewechselt wurde, dauert es einen Moment bis Öldruck da ist. Wenn die Hydros keinen Druck haben klappert es. Wenn die Lampe ausgeht, sollte das aber zeitgleich aufhören. das ist dann normal, kein Problem.

    Das Tickern haben die ja alle und mit der schärferen Nockenwelle sind die mechanischen Geräusch sowieso lauter, Wenn man alles neu macht, dann ist das erstmal weg. Kann auch sein, dass bessere Stössel leiser sind und länger leiser bleiben. Es kann auch sein, dass ein Teil der Geräusche von der Steuerkette kommt. Aber das ist ja alles normal. Man hört ja, ob es noch gesund ist oder nicht. Unter 50000 mach ich mir sowieso keine Gedanken darum.

    Bei einer S würde ich das aber wahrscheinlich auch sofort machen lassen. Der Zahnradantrieb ist sicher eine gute Sache, aber da muss der Rundlauf der Kurbelwelle gemessen werden. Es kann sein, dass es nicht bei jder Maschine möglich ist.

    tuono: kann man definitiv sagen, ob es das Lager oder der Hydrostößel war, der zuerts den Geist aufgegeben hat ?


    Es sieht ja so aus, als wenn es eher die Stößel sind. Aber 89km, das hat dann auch nichts mehr mit dem Model oder Motor zu tun. Das ist dann ein aktutes Problem.

    In den Amiforen wird seit Jahren über die schlechte Qualität der Stößel geklagt. Das wäre Chinaqualität. Die werden natürlich auch in die Autos eingebaut. Ich gehe auch davon aus, dass die im Serienmotor bei normaler Beanspruchung lange halten.


    Edit: Die Stößel sind ja schnell gewechselt, bei den Lagern sieht das schon anders aus. Da kann man gleich alles machen.

    Ich glaube nicht, dass die Probleme mit den Nadellagern und Hydrostößeln durch einen Ölkühler kuriert werden können.

    Diese Teile (Lager, Stößel) sind einfach von schlechter Qualität. In den Standardmotoren passiert da bei normaler Beanspruchung seltener was, aber mit schärferen Nocken ist die Beanspruchung höher und es tritt öfter ein Defekt auf.

    Es gibt wohl keinen Experten, der anhand der dargestellten Werte eines Mappings beurteilen ob das für die Konfiguration passt.

    Wenn das Mapping individuell für ein Motorrad mit Messungen auf dem Prüfstand oder auch auf der Straße durchgeführt wurde, dann kann man davon ausgehen, dass es passt. Wie das Mapping enstanden ist, kann man nicht erkennen.

    Bei den Prüfstandabstimmungen wird auch viel Schindluder betrieben. Die meisten spielen nur ein vorgefertigtes Mapping auf, dass in etwa dem Modell und der Konfiguration entspricht und machen dann nur eine Leistungsmessung.