Beiträge von LRalf

    Wenn die Kiste trotz angeblich passendem Mapping nicht gut läuft, geht m.E. nichts an einer Prüfstandabstimmung vorbei.

    Meine (Arlen Ness, Big sucker + V&H Big shot FMC) läuft eigentlich ganz gut, aber ich meine, da geht noch was. Will das jetzt einfach wissen und auch die Gewissheit haben, die optimale Abstimmung zu haben.

    Hallo Achim,


    das einzige, was du jetzt noch machen kannst, ist eine ordentliche Prüfstandabstimmung. Das kostet um die 300€. Ich habe selbst im Juli einen Termin bei MSG in Rheinberg. Der hat einen Dynojet-Prüfstand. Das würde ja bei dir gut passen. Ich hab da bisher auch noch nichts machen lassen. Der hat aber einen guten Ruf und erschien mir auch kompetent.


    Gruß

    Ralf

    Danke !

    Nein, kann ich Dir nicht genau sagen. In einem anderen Forum hat das jemand ausprobiert, indem er gleichzeitig die Sondenspannung überwacht hat. Seinem Bericht nach blieb diese auch bei Sportauspuff und verschiedenen Luftfiltern, inkl. ganz ohne Luftfilter, annähernd gleich. Allerdings fährst Du dann weiterhin im suboptimalen Bereich, was die AFR angeht (14,6:1).

    Danke !

    Hallo Troy,


    kannst du was dazu sagen, inwieweit die Motorsteuerung in der Lage ist Änderungen am Motorrad (z.B. offener Luftfilter) mit der Lambdasteuerung in den Bereichen mit AFR 14,6 zu kompensieren ? Ist das praktisch unbegrenzt möglich oder welche Grenzen gibt es ? Ist es ziemlich tolerant oder sind dei Grenzen eher eng ?


    Gruß

    Ralf

    Das Steuergerät misst und regelt seiner Meinung ständig nach und gleicht so eventuelle auftretende Probleme aus.


    Ich habe gehört, da gibt es auch Grenzen was das Nachregulieren angeht. Aber wo die liegen hab ich noch nicht genau erfahren können. Mit einem Auspuff kann man wohl diese Grenzen nicht überschreiten, bei offenem Luftfilter wäre ich da nicht so sicher.

    Fakt ist aber, dass die Kisten mit angepasstem Mapping besser laufen.

    Hier kann man Distanzhülsen aus Alu in 15mm bekommen. Da muss man dann 0,7mm sauber abschleifen, bzw. abdrehen. Das kann man auch auf einer Glasplatte (oder polierten Marmorfensterbank) mit Schleifpapier manuell machen. Es dauert halt und man benötigt eine gute Schieblehre.

    https://www.ebay.de/i/123706240592?chn=ps


    Leider gibt es die nur in 15 und 20mm Aussendurchmesser (Original = 17,5mm).

    DIxDAxL

    8,5x15x20mm

    8,5x15x15mm

    Ich würde mal beide bestellen. Die dünnere lässt sich leichte abschleifen. Die breite hat mehr Tragkraft, aber könnte knapp an der Schwinge werden.

    Hab gerade nochmal nachgesehen. Nur die lange Schraube mit dem Spacer hat die hohe Zugfestigkeit. Die übrigen Schrauben haben nur 3 Balken. Das ist Grad 5 (8.8). Aber das wird wohl kein Problem sein alle in Grad 8 zu nehmen. Die Stärke des Spacers ist 9/16"= 14,3mm (hab nachgemessen). 11/16" (17,5mm) war wohl der Aussendurchmesser. Man kann sich eine M8 Distanzhülse besorgen und die auf Maß abdrehen lassen. Das macht dir jede Zylinderschleiferei für ein paar Euro in die Kaffeekasse.

    Hallo, die Schrauben kann man so kaufen.


    z.B.:

    https://www.zollshop.de/de/Zol…8-10.9/516-Zoll-UNC-10.9/


    Das Problem wird der 11/16" Spacer sein. Der muss genau passen, da sonst Spannung auf das Gehäuse kommt, was zu Rissen führen kann.


    Ruf doch mal bei FMC an, ob die da was liefern können.


    Hier ist die Beschreibung:

    2 Stück 5/16-18 x 1-1/2 (=UNC)

    1 Stück 5/16-18 x 2.0 (=UNC)

    3 U-Scheiben 5/16

    1 Spacer 11/16"


    (Alle Angaben ohne Gewähr)

    Bracket_Dyna.jpg


    Anscheinend hat er aber ABE für Euro-4 bekommen.

    Und wenn das so ist wie du sagst, dann hätte ich da auch kalte Füße.

    Auf der Homepage schreiben die, sie wären gerade dabei die

    "Auspuffanlagen unter Euro 4 auf Grundlage der neuesten Rechtsverordnung mit KBA Typgenehmigungen für M8 Softails zu homologieren"


    Hat es kürzlich neue Verordnungen gegeben ???


    Oder haben die bisher die Anlagen nur bis Baujahr 2017 angeboten ?

    Wenn ja, dann kann es sein, dass sie dann auch die 2017er Anlagen demnächst mit der gleichen EG ABE wie die 2018er ausstatten.

    Dass die Anlage ansonsten identisch ist, hab ich jetzt nicht herausgefunden. Möglicherweise sind auch die Halter, die an der Anlage angeschweißt sind, unterschiedlich angebracht. Ich gehe aber davon aus, dass es zu nicht so ist.

    Der Komplettpreis von FMC ist schon gut. Eine Gebrauchte zu kaufen um sie nachrüsten zu lassen lohnt sich m.E. nicht..

    Zwischen Dyna und Softtails gibt es natürlich Unterschiede. Wahrscheinlich ist es aber nur der Halter (kann mich auch irren). Meinst du jetzt die Original V&H oder die mit Thor-Cat ? Die Original haben doch gar kein Innenleben.


    Ralf

    Ich habe in der Beziehung einige Erfahrung mit meinen Oldtimern gemacht.


    Autosol nimmt man nur, wenn der Dreck sich nicht mehr mit warmen Wasser und Shampoo (Spülmittel, etc.) entfernen läßt. Diese Schleifpasten sind sehr aggressiv und der Chrom ist auch nicht mehr das, was er mal war. Die Chromschicht wird dadurch dünner. Wenn man das Motorrad regelmäßig pflegt, ist das so gut wie nie erforderlich. Ich würde auch nie S100 oder sowas verwenden. Das greift auch den Chrom an. Auch das Autosol enthält scharfe Chemikalien, die nach der Behandlung vollständig entfernt werden müssen.


    Festsitzender Bremsstaub auf Speichen und Felgen, Rostpickel oder Eingebranntes auf dem Auspuff kann man mit Autosol entfernen. Rostpickel kann man allenfalls glätten. Die Chromschicht ist da sowieso kaputt. Da kann man wienern wie man will, irgendwann wird der Chrom gelb. Rostpickel an Felgen behandele ich einmal mit Autosol. Anschließend putze ich die Felgen nur noch mit Ballistol. Wenn man das Autosol von Rostpickeln nicht vollständig entfernt, reagiert das mit dem Material. Es bildet dann so einen grünen Belag.

    Ballistol (oder besser Ustanol) ist ein neutrales Feinöl, das schützt, reinigt aber nicht angreift.

    Verchromtes Alu am Motor kann man besser mit einer milden Alu-Politur ohne Schleifmittel behandeln.


    Das Zeug hier verwende ich seit Jahren für Alu-Teile und auch Chrom. Es ist mild und ohne Schleifmittel. Damit entfernt man leicht die grauen Wolken.

    https://www.wonisch-online-sho…politur-Versiegelung-W-01

    Moin, mein erster Beitrag, ich heiße Armin und wohne in Ratingen, ich fahre allerdings eine 2001 FLSTCI 95 CI, aber das Problem mit dem Stehbolzen betrifft alle Modelle. Ich würde Gewindereparatureinsätze von TimeSert benutzen, allerdings diese mit JB-Weld im Sitz sichern, das ist temperaturfest bis 300 Grad C. Die Muttern bitte nicht sichern, sonst gehen diese nur schwer ab.


    Gruß, Armin.

    Meinst Du 300° reichen ? Ich denke, dass fängt da bei 300° erst an.

    M.E. gibt es an der Stelle keinen Sicherungslack oder Kleber, der die Tempratur aushält.

    Gewindebuchsen sind aber sowieso besser als Coils.


    Mit Sperrkeilen ist ein gute Lösung meine ich:

    https://www.kvt-fastening.de/de/produkte/marken/keenserts/


    Das gibt es auch in Zoll

    https://www.loksert.de/zoll/

    Die Nockenwellen sollen ja ordentlich was bringen. Aber die Kisten haben ja schon ordentlich Drehmoment. Mit offenem Luftfilter, Auspuffanlage und dem passenden Mapping holt man das raus was standardmäßig drinsteckt. Das reicht vollkommen.

    Im Gutachten steht ja i.d.R. schon drin, dass das nur mit der Serienauspuff, bzw. mit dem Serien-Luftfilter zulässig ist. Was soll der Prüfer dann machen? Da beide Maßnahmen (Auspuff + Lufi) die Lautstärke verändern ist es ja nachvollziehbar, dass das Gutachten nur für die eine Maßnahme gelten kann. Wenn es zusammen zu laut ist kann der Auspuffhersteller immer sagen, es liegt am zusätzlichen Luftfilter und umgekehrt.

    Wenn man auf Eintragungen steht, kann man ja mit Serienauspuff zum TÜV fahren und den Lufi eintragen lassen und anschließend die Auspuffanlage mit der EG-Karte ohne Eintragung fahren. Es kann aber passieren, dass die den Spruch "nur mit Serienauspuff" auch reinschreiben. Das führt dann nur dazu, dass selbst die Polizisten, die die Umrüstung garnicht bemerkt hätten, gezwungen sind das zu beanstanden.


    Kommst du in so eine Spezialkontrolle, dann hast du eh keine Chance.


    Ralf

    Der Punkt ist, dass durch Verstellen der Vorspannung die Feder weder härten noch weicher wird.

    Beispiel: Die Feder wird 2cm zusammengedrückt wird, wenn man draufsitzt. Wenn man nun die Vorspannung soweit hochstellt, dass die Feder ohne Zuladung schon 2 cm zusammengedrückt wird , dann geht sie auch nicht weiter zusammen wenn man sich dann draufsetzt. Der Federeffekt beim Fahren ist aber der gleiche. Sie spricht halt nur später an.

    Das soll jetzt nicht heißen, dass man es so einstellen soll. Man muss den Punkt finden, wo man es angenehm empfindet. Hat man sie für die Zuladung zu stark vorgespannt, dann empfindet man es als zu hart, weil der Ansprechpunkt der Feder zu selten erreicht wird.

    Wenn es so eingestellt ist, dass die Feder arbeiten kann ist sie immer gleich weich oder hart. D.h. der Weg den sie mit zunehmenden Druck zurücklegt ist immer gleich.

    Anders ist es bei progressivern Feder. Das ist aber ein anderes Thema.


    Edit: Man kann durch die Vorspannung also nur die Zuladung ausgleichen. Irgendwie Sport- oder Toureneinstellung zu finden ist Blödsinn.


    Ralf

    Hey....

    Ich hab im Sommer die Endkappen nach FMC eingeschickt , und die haben da die Kappen vom Innenleben befreit. Seit dem klingen sie besser 8)

    Die haben seit 2018 (oder so) das Endstück geändert. Es ist fest verschweißt. Es ist auch jetzt ein Resonanzdämpfer ohne Wolle. Der Sound ist top. Mehr kann man nicht erwarten !

    Bin jetzt ca. 200 km mit der Anlage gefahren. Sound ist super und Leistung ist auch ok. Zieht sauber von unten durch - nix zu meckern. Bin begeistert.

    Sie bollert wohl im Schiebebetrieb. Muss demnächst mal nach dem Mapping schauen.

    Beim schnellen Überfahren von scharfen Kanten, kann es passieren dass der Schlauch geklemmt wird. Wenn man solche Straßneverhältnisse oft hat, sollte man vielleicht einen robusteren Schlauch nehmen und mit mehr Luft fahren.

    Wenn die Sicherung durch ist, dann nützt das Messen auch nichts mehr. Da würde ich als erstes irgendwelche selbstverlegten Kabel (z.B. Anschluss Ladegerät) mal prüfen. Vielleicht ist irgendwas durchgescheuert oder eingeklemmt. Dann können das noch oxidierte Steckverbindungen und Schalter sein (z.B. Zündschloss). Oder ein Bauteil ist defekt und erzeugt einen Kurzschluss.

    Auch wenn die Lambdasteuerung es tatsächlich schaffen sollte, den offenen Luftfilter auszugleichen, wie sieht es dann mit den Bereichen aus, wo die Lambdasteuerung abgeschaltet ist (open loop). Soviel ich weiß gibt es das beim Standardmapping auch (oberer Drehzahlbereich und Standgas).

    Da werden dann die AFR-Werte nicht mehr erreicht, weil die VE-Tabelle eine zu geringe Luftmenge aufweist.