Beiträge von troy®

    Die Möglichkeit zurück zu bauen ist nur ein kleiner Aspekt. Aber im Servicefall eine Demontage durchführen zu können und die Vermeidung von unnötigen Fehlerquellen spielen da für mich eine größere Rolle. Auf vernünftig gelötete Lötstellen unterliegen den bekannten Vibrationen und können brechen. Crimpen ist (heute) im Fahrzeugbau der Goldstandard. Aber wie Du schon sagst, es gibt dafür keine Vorschriften und so soll es jeder handhaben wie er mag.

    Hauptsache keinen Pfusch löten meintest Du sicherlich. Einfach an die Leitungen des Blinkers Kontakte crimpen, in Steckergehäuse arretieren und schon kann professionell verbunden werden. Immer wieder trennbar, keine Lötstelle die brechen kann und vor allem den Originalkabelbaum nicht beschädigt.


    Kontakte und Steckergehäuse gibt es entweder direkt bei Harley zu kaufen oder bei Conrad. Artikelnummern sind schon hier im Forum zu finden.

    Bei pre-Can-Bus kommt die Blinkerleitung aus dem Rahmendreieck, am/im Lenker hoch zu den Blinkern. Ebenso die Kabelstränge für die Schalter.


    Bei Can-Bus geht das Bus-Signalkabel durch den Lenker in die Lenkerarmatur, wird dort aufgelöst nach Schaltern und Blinker. Von dort geht dann eine Leitung an den jeweiligen Blinker. Die originäre Blinkerleitung endet im Rahmendreieck und kann dort meines Wissens nach für andere Blinker angezapft werden. Allerdings kann ich nicht sagen, wie die Blinkerkontrolle im Armaturenbrett darauf reagiert.

    Wasser und Bitumen bzw. Fahrbahnmarkierungen bringen jeden Reifen ins Straucheln. Wobei der Reibwertsprung meiner Ansicht nach das größere Problem für den Fahrer darstellt. Auf meinem Flitzemoped hatte ich Reifen die sehr gut im Nassen waren. Sehr gut meint, dass es bei Regen möglich war zu fahren, wie andere es bei Trockenheit nicht tun, z.B. die Rasten kratzen zu lassen. Haben aber auch zu einem Rodeo geführt, als es in der Kurve zu einem Belagwechsel kam, obwohl ich in der Situation nicht an der Grenze gefahren bin. Ein anderer Gesichtspunkt ist das Fahrwerk. Auch beim gleichen Reifen macht es einen enormen Unterschied, ob das Fahrwerk (für den Zweck) gut eingestellt ist und gut funktioniert oder ob es ausgelutscht oder viel zu hart ist. Dies spielt nicht nur eine Rolle bei der objektiven Haftung, sondern vor allem bei der subjektiven Wahrnehmung von Rückmeldungen im Grenzbereich.


    Zur Reifenbreite, um die es hier ja hauptsächlich ging, kann ich aus Erfahrung sagen, dass es stark auf den Reifen und den Wurf ankommt. Ich kann jetzt nur den Vergleich von 180/55R17 auf 5.5x17" zu 190/50R17 und zu 190/55R17 jeweils auf 6.0x17" Felge ziehen. Da gab es Reifen (z.B. Angel GT, BT020) die bei gleicher Dimension mehr Arbeit verlangt haben als andere Reifen (z.B. Z6, Pilot Power). Nach dem Wechsel von 180/55R17 auf 190/50R17 kam mit das Ganze ziemlich steif vor. Mit dem anschließenden Wechsel auf 190/55R17 hat das Gerät wieder deutlich an Agilität und Handlichkeit gewonnen.


    Letztendlich spielt bei beiden Gesichtspunkten auch die persönliche Erwartungshaltung eine Rolle.

    Zugegeben sucht man sich oft erst dann ein Forum, wenn man alleine nicht mehr weiter kommt und nur selten schon in "Vorsorge". Das finde ich auch nicht schlimm. Allerdings gehört eine kurze Vorstellung in allen mir bekannten Foren zum guten Benimm.


    Zweitens sollten hilfsbereite Personen nicht ausser Acht lassen, dass sie bei derartigen Anfragen von frischen Usern nie wissen, mit wem sie es zu tun haben. Derartige Bücher/Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt. Ich kenne Foren, da wird schon die Anfrage nach derartigem Material rigoros gelöscht, um keine Angriffsfläche für Abmahner zu bieten.


    Ich würde es zwar nicht so derbe schreiben wie rembrand91 , aber im Kern gebe ich ihm Recht.

    Zum Beispiel. Ich kann Dir sagen was ich mache, wenn ich etwas selbst eintragen lassen möchte, wo die Papiere nicht 100% klar sind: Ich schnappe mir vor der Montage mein Zeug mit schriftlichen Unterlagen inkl. Fahrzeugpapiere, fahre damit zum Prüfer meiner Wahl (bei sowas hier nach §21 wäre das für mich in Mitteldeutschland die DEKRA) und rede mit ihm. Dann fühlt er sich einbezogen, kann mir vielleicht sagen was er auf keinen Fall einträgt bzw. was ich beachten soll und es gibt hinter keine Probleme. Okay, ich bin auch schon abgezogen wo er mir im Voraus klar gesagt hat, dass wenn ich so auf den Hof komme ich für den Heimweg ein Taxi brauche. :D Aber so ist das, besser vorher geklärt.


    Bei manchen Dingen (wie hier beim Vorderrad oder auch beim SE-Motorumbau) lasse ich das direkt von der Werkstatt machen und habe meine Ruhe.

    Mein Tipp:


    In der Innenseite des Felgenbetts ist die originale HD-Teilenummer und der Originalhersteller (z.B. D.I.D.) eingeschlagen. Mache davon Fotos bevor der Reifen aufgezogen wird, damit Du dem Prüfer zeigen kannst, dass es eine Originalfelge ist. Dann kopier Dir beispielsweise aus dem Teilekatalog der Wide Glide den Teil mit derTeilenummer der Vorderradfelge.


    Ich habe etwas mehr fürs Einspeichen und den Reifen bezahlt und dann direkt und problemlos von der Werkstatt eintragen lassen. ;-) Siehe PDF anbei.

    Einfach in der ETRTO-Liste schauen, was für Deine Felgenbreite (3") erlaubt ist.


    Auf der 4,5"-Felge der FD2 Street Bob ist auf jeden Fall kein 200er erlaubt. Auch nicht wenn das ein windiger Hinterhof-Prüfer einträgt.

    Ja.

    Muss die Sicherung wirklich abgezogen werden, auch wenn der fob daneben liegt?

    Ja.


    Ich würde noch die Sitzbank abnehmen und den Ladekonnektor links im Elektroseitendeckel unterbringen und das Kabel unter den Rahmenzügen durch nach rechts zum Akku ziehen (wenn es lang genug ist). Dann ist der Konnektor leicht zugänglich und trotzdem geschützt.

    Natürlich kann man vieles selbst und billiger machen. Allerdings gebe ich 2 Punkte zu bedenken:


    1.) Die Adapter aus dem P&A-Katalog werden 3x "fest" an die Unterzüge geclipt und hinten rechts in U-Form unter die Rahmenkante gelegt. Damit ist auch bei Arbeiten mit erhöhtem Kraftaufwand ein Abrutschen des Rahmens von den Adaptern ausgeschlossen.


    2.) Wenn man ohne Rahmenadapter arbeitet oder ein durchgehendes Holzstück nimmt bitte aufpassen, dass keine Kabel oder Züge (z.B. Kupplungszug) gequetscht werden.

    Du hast ein Modell 2015 mit CAN-Bus. Die Gondelblinker unter den Handarmaturen werden daher aus der Handarmatur versorgt. Die gefundenen Konnektoren sind für Blinker einer Light-Bar. Früher (vor CAN-Bus) wurden auch die Gondelblinker dort angeschlossen. Bei Deinem Modell werden sie nicht benötigt, können aber verwendet werden. Wenn ich mich richtig erinnere gehört der schwarze Konnektor nach rechts und der weiße nach links. Die schwarze Leitung ist Masse, die violette Leitung Blinker und die blaue Leitung Klemme 15 bzw. "domestic running light", also die 5W, die bei US-Fahrzeugen im Blinker glimmen. Dort habe ich (siehe troy®'s garage) auf der einen Seite mein Garmin-Netzteil angeschlossen und auf der anderen Seite habe ich mir dort den Steuerstrom für die Zusatzscheinwerfer geholt. Den Betriebsstrom solltest Du Dir entweder vom ACC-Stecker unter der Sitzbank oder direkt vom Akku holen. Eigentlich liegt den Zusatzscheinwerfern auch ein Kabelbaum mit ACC-Verbinder, Relais, Steuerleitung mit Schalter und ein scheiß Stromdieb bei. Den Stromdieb wirfst Du am besten sofort in die Tonne. Die Kontakte gibt es einzeln bei Conrad Elektronik (AMP Superseal Stiftkontakt Best.-Nr. 749706 / EAN 2050000273339 und Buchsenkontakt Best.-Nr. 749730 / EAN 2050000273551) zu kaufen. Steckergehäuse habe ich damals nicht benötigt, gibt es sicher auch dort ... oder bei Harley.

    Verschmutzung muss nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun haben. Ist ja kein Akt das Motorrad grade hin zu stellen, den Luftfilter ab zu nehmen, einen saugfähigen Lappen vor die Drosselklappe zu legen und mit Bremsenreiniger in den Leerlaufluftkanal zu sprühen während man die Zündung ein paar Mal ein- und ausschaltet, damit sich der IAC bewegt. Das beseitigt schon den überwiegenden Teil von einer möglichen Verschmutzung.


    Aber bitte nicht das Drosselklappengehäuse bzw. den Ansaugkrümmer fluten. ;-)

    Ich wollte damit ausdrücken, dass die Umstellung von Meilen auf Kilometer nur durch Aufkleben einer Zusatzskala, durch Austausch des Ziffernblattes (Bitte bei Bestellung darauf achten, dass es eine km/h-Skala für mph-Tacho ist. Die Skalierung unterscheidet sich vom OEM km/h-Tacho) oder durch Austausch des Tachos möglich ist.


    Ob man einfach auf einen neuen km/h-Tacho wechseln kann oder ob dieser unter Angabe der VIN und Meilenstand vom HD-Händler bestellt werden muss, kann ich nicht sagen. Denn neue Tachos benötigen nämlich vor Ausbau des alten Tachos und Einbau des neuen Tachos erst eine Datenübertragung und Kalibrierung. Beim Tausch km/h-Tacho gegen km/h-Tacho geschieht dies durch ein beiliegendes Datenkabel und kann selbst durchgeführt werden. Ob dies auch zwischen mph- und km/h-Tacho möglich ist weiß ich nicht. Vorsicht vor gebrauchten Tachos! Das Instrument ist mit der VIN und dem Steuergerät verheiratet und funktioniert nur an seinem "Ehepartner".

    Wolfgang & Jochen, sicherlich habt Ihr Recht und sehe ich genauso. Zumindest für den TC.


    Aber das ist der feine Unterschied zwischen müssen/Motor in Gefahr und können/Laufkultur & Leistung. Ich weiß nicht was bei den M8 anders gemacht wurde, aber nach meinem Empfinden fährt sich der serienmäßige M8 schon besser/schöner/weicher als der serienmäßige TC. Deshalb bin ich da ganz bei Frank.

    Hallo Stefan, offenbar geht es Dir nicht um Luft oder Leistung, sondern um das Aussehen? Was sieht denn Deiner Meinung nach besser aus? Denn durch so einen Schweratmer zum Beispiel bekommt der Motor schon offen schlechter Luft als mit dem "SE Ventilator" und wenn Du ihn eintragen lässt und die zugehörigen Reduzierbleche verbaust kommt noch weniger Luft durch. Somit besteht bei solch einer Umrüstung kaum Gefahr für den Motor.

    Ja, da ließt Du richtig. Denn diese Teile sind nun Mal Billigkopien und in USA und Europa nicht zugelassen. Der Aufdruck "DOT SAE E9" ist noch nicht mal eine Fälschung, da sämtliche Angaben, die zu einem Prüfzeichen gehören würden einfach weggelassen wurden.


    Blinker bedeutet, dass ähnlich wie bei Audi oder Skoda, das weiße Licht im TFL-Ring aus geht und beginnt Gelb zu blinken. Vermutlich werden diese Lampen auch für Pkws angeboten und sollen/können dort dann die Blinkfunktion mit übernehmen.

    Interessant wäre wie das verkabelt ist (speziell die zwei Zusatzkabel).

    Im Allgemeinen sind die Billigscheinwerfer wie folgt verdrahtet:

    3fach-Stecker = H4-Stecker, einfach mit H4-Stecker vom Kabelbaum verbinden

    rot = Tagfahrlicht, kannst ans Standlicht anschließen

    gelb = Blinker, offen lassen

    Muss nicht unbedingt der Digital Techniken von Harley sein. Geht auch mit Diag4Bike. Kannst also auch einen freien Schrauber aufsuchen, der dieses Gerät hat.


    Das mit dem ABS spülen und entlüften ist auch keine "wissenschaftliche Meinung" sondern ganz einfach wichtig. Denn selbst wenn keine Luft herein gelangt, gammelt die Bremsflüssigkeit in der Regeleinheit vor sich hin. Das geht so lange gut, bis die Ventile festgegammelt sind und man sich aufs Maul packt, wenn man ABS bräuchte. Eine Reparatur des Ventilblocks kostet im besten Fall ein paar hundert Euro, eine neue Regeleinheit 4-stellig.

    Also bisher musste ich mich mit DIESER Lichtmaschine noch nicht so genau befassen. Es gibt noch ein Handbuch zur elektrischen Diagnose, welches ich aber nicht besitze. Wie hast Du denn bisher immer gemessen? Die Anschlüsse gegeneinander oder gegen Masse? Ich würde zuerst alles immer gegen Masse messen.

    Blöde Frage vielleicht, aber hast Du mal den Spulenwiderstand/Durchgang gemessen? Dann würde man ja schon sehen, ob eine Wicklung auf Kurzschluss/durchgebrannt ist.

    Das kommt darauf an, wie es Dir der "TÜV" einträgt. Trägt er nur die neue Größe ein, kannst Du das machen wie Du willst. Trägt er aber auch "vorne und hinten nur ein Hersteller" ein (das machen die Meisten), dann muss vorne natürlich auch ein Dunlop drauf.

    Was ist daran griechisch?


    Also unser Maik (American Motors) verkauft das Paket auch. Vermutlich fahren sehr viele damit und wirkliche Beschwerden habe ich nie gehört. Der Ölfilter ist okay. Es gibt allerdings bessere Öle. Macht nur keinen Sinn schon wieder die Öldiskussion von vorne anzutreten, daher empfehle ich die Benutzung der Forensuche zu diesem Thema. Dort sind dann auch Links auf Drittseiten enthalten.

    Ich kann ja nix dafür, dass es so im Handbuch steht. Aber vermutlich haben sie selbst gemerkt, dass das so nicht praktikabel ist und uns deswegen diese schöne Tabelle geschenkt, die ich oben gepostet habe. ;-)

    wie? mit Maschine aufgebockt? Wie meinst das?

    Mit einem Motorradheber so angehoben, dass das Hinterrad in der Luft ist. Zum Thema Motorradheber sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt. Gibt es im Forum auch mindestens ein längeres Thema zu.