Beiträge von troy®

    Ist alles voll okay C.Bob . Über Modell- oder Markenallüren sollten wir doch hinweg sein. Selbst wenn die Dyna-Enthusiasten gerne über die Softbob frötzeln, so ist ja keine Bösartigkeit. Für mich kommt es immer mehr auf den Mensch an, der auf dem Motorrad sitzt, als auf das Motorrad selbst. Habe schon zu viele Menschen auf mehreren Marken und Modellen kennen lernen müssen, auf die ich gut und gerne verzichten kann. ;) Bei angenehmen Menschen spielt das Fahrzeug absolut keine Rolle.


    Wichtig ist, dass man sich selbst wohl fühlt.


    Dazu zählt auch der Händler bzw. die Werkstatt. Davon kann ich ein Lied (oder Leid) singen. Damals hatte ich keine Garage und keine Möglichkeit selbst zu schrauben. Hatte mir auf Arbeit in Stuttgart bei der dortigen Niederlassung eine BMW gekauft. Die erste Ernüchterung, als ich in meiner Freiwoche zu Hause eine undichte Gabel hatte und die Niederlassung hier ganz großkotzig meinte, Sie hätten ja noch nicht mal für ihre eignen Kunden Termine und als Fremdkunde müsse ich drei Monate warten. Geholfen hat mir dann ein MZ- und Kawahändler mit Simmringen von MZ. :thumbup: Als ich dann aufgehört habe in Stuttgart zu arbeiten, hat mir die Niederlassung hier erst Mal so richtig gezeigt, was ich als Kunde wert bin. Da half auch nicht, dass ich ja Niederlassungskunde bin/war und nur umgezogen bin. Irgendwann wäre ja alle Motorräder von BMW verkauft worden und wenn ich dann das nächste Motorrad hier gekauft hätte, dann würde ich auch als Stammkunde behandelt und z.B. ein Ersatzfahrzeug oder zeitnahe Termine erhalten. Haben sich geweigert bessere Teile aus dem Zubehör oder vom nachfolgenden Baujahr zu verbauen. Bei ihnen würde das alles korrekt laufen. Der Gipfel war, als sie beim Bremsflüssigkeitswechsel während der Inspektion geschafft haben das Schauglas aus dem Reservoir zu sprengen, weil sie genau das gemacht haben, was im Werkstatthandbuch ausdrücklich untersagt ist: mit Überdruck von oben die neue Bremsflüssigkeit durchs System zu drücken. Wobei ich mich heute noch frage, was für einen Druck müssen die angelegt haben, um das Schauglas raus zu drücken. Am Ende sollte ich sowohl die Reparatur (neue Bremspumpe + Arbeitszeit), als auch das Ersatzfahrzeug bezahlen. :cursing: Nach einem halb öffentlich geführten Streit über ein BMW-Forum kam es zu einem Vergleich (50/50). Mit dem war ich zwar nicht wirklich glücklich, aber alles andere hätte bedeutet, dass ich hätte länger auf mein Motorrad hätte verzichten müssen. In der Folge habe ich vor der nächsten Inspektionsfälligkeit die Marke gewechselt, obwohl das Motorrad damals eigentlich wie für mich gebaut war und ich ihm lange nachgetrauert habe. Vieles steht und fällt halt mit den Menschen vor Ort. Selbst bei einem Motorradhaus, bei dem ich über Jahre glücklich war. Zuerst ist die Tochter ausgeschieden, dann der Teilhaber (weil es Streit ums Geld gab) und plötzlich hat nichts mehr gepasst. Absprachen hatten keine Gültigkeit mehr, missverständliche Kommunikation, alberne Preisgestaltung, heute ist der Laden markenlos und auch nahezu bedeutungslos.

    viczena :

    Ich bin etwas irritiert wegen der Holzperlenauflage. Habe sowas in den 80er Jahren schon in dem ein oder anderen Auto gesehen. Ich dachte allerdings es geht darum nicht direkt am Polster/Kunstleder anzuliegen, damit Luft an den Rücken kommt und man nicht so schwitzt. Was genau soll es auf dem Motorradsitz bringen und hat man damit denn noch ausreichend Halt auf dem Sitz? Stelle mir das mangels Erfahrung grade etwas rutschig vor.

    Was mellerr beschreibt kann ich voll unterschreiben. Ebenfalls die Beobachtung von Rebell ist häufig zutreffend, aber nicht zwingendermaßen.


    Es mag sich für manche paradox anhören, aber meine R1 (RN22) mit Seriensitz, Serienrasten und LSL X01 SBK-Lenker war das bequemste Langstreckenmotorrad, das ich bisher hatte. Aber das ist ja immer auch individuell. Hier berichten auch einige, dass sie mit dem Le Pera Bare Bones super auf Langstrecke klar kommen.


    Für die Dyna der Mustang Wide Vintage ist auch relativ fest gepolstert und mein Sitz von Sattler des Vertrauens ist auch eher dünn gepolstert und trotzdem bequem. Es bleibt aber, dass durch die vorverlegten Fußrasten das Becken nach hinten abkippt und sich damit die Druckverteilung ändert. Besonders wenn man „lässig“ auf dem Sitz und am Lenker hängt gibt es mehr Druck auf den Steiß, was durch eine „bananenförmige“ Sitzfläche noch verstärkt wird. Mir hat der höhere und senkrecht stehende Lenker geholfen wieder mehr Körperspannung aufzubauen, insgesamt grader zu sitzen, damit das Becken wieder nach vorne zu kippen und den Druck auf den Steiß zu vermindern. „Nebenbei“ haben sich auch meine LWS- und Schulter-Nacken-Beschwerden gebessert, die ich auf längeren Fahrten mit dem niedrigeren Tourenlenker hatte. Muss aber nicht die Lösung für jeden sein.

    Auch wenn ich bei anderen Dingen teilweise sehr genau bin, beim Riemen halte ich es nach Vaters Tradition: min. 1/4 (45 Grad), max. 1/2 (90 Grad) Drehung mit zwei Fingern.


    Wenn die Spannung zu hoch ist, dann geht das nicht nur auf den Riemen sondern auch auf die beteiligten Lager. Zu locker ist natürlich auch schlecht. Aber wenn es aus dem Antrieb jault, dann schadet es ja nicht die Spannung mal nachzuprüfen und nachzujustieren. Ist ja kein Akt und man hat nach einer kurzen Fahrt direkt das Ergebnis ob das Problem gelöst ist oder nicht.

    Wenn du langsam fährst, dann regelt die ECU im geschlossenen Regelkreis nach.


    Wenn Du schnell fährst, dann wird die originale Kraftstofftabelle von alleine fett. Sogar viel fetter als es die meisten Tuner programmieren.


    Wenn der Luftfilter sogar TÜV-konform/eingetragen ist, dann hat er im Innern eine oder zwei Reduzierblende/n verbaut, welche den Luftstrom auf das Serienniveau einregeln.


    In einem anderen Forum hat ein Nutzer das Abgasverhalten mit verschiedenen Luftfiltern und sogar ohne einen solchen durchgemessen und festgestellt, dass die originale EFI das problemlos ausgleicht. Also lass Dich nicht verrückt machen. Das fehlende Mapping schließe ich als Ursache aus. Besonders auch weil Du schreibst, dass Dein Luftfilter eingetragen ist.


    Den Starterakku hattest Du ja gemessen. Auch wenn die Spannung während des Orgelns immer um die 10V geschwankt hat und es besser aussehen könnte, sah das für mich noch nicht nach akutem Akkutod aus. Ein leistungsfähigerer Akku wäre sicher empfehlenswert, halte ich in der Gesamtbetrachtung aller hier besprochenen Aspekte jedoch nicht für kriegsentscheidend. Die Wiederherstellung des Kraftstoffdrucks dürfte das Problem beheben. Dann musst Du ja auch den Anlasser und Akku nicht mehr so stark quälen.

    Die leichteste und gleichzeitig einzige Lösung mit dem PCV, um TÜV-konform und legal zu werden, lautet „Ausbau“. Alles andere, wie ein geändertes Mapping für die AU/HU oder „im Cruisingbereich etwas margerer“ sind Augenwischerei. Dadurch wird es auf keinen Fall legal. Halbgewalkte Änderungen machen zusätzlich oft auch keinen Spaß, besonders wenn man vorher ein Leistungsmapping hatte.


    Es ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Diese Entscheidung muss auch pragmatisch getroffen werden, denn es geht nur eins:

    • entweder man möchte eine optimierte Kraftstoffversorgung & Leistungsentfaltung haben und ist dafür illegal unterwegs
    • oder man möchte legal fahren und verzichtet auf dieses Tuning.

    Ich habe auch einen LED-Scheinwerfer von Highsider, allerdings ein anderes Modell (Miami). Bei mir war es ein Komplettscheinwerfer, wo ich nur den passenden Stecker ans Kabelende crimpen musste, um ihn direkt in den Harley-Kabelbaum einstecken zu können. Bisher keinerlei Probleme. Ist es bei Dir auch ein Komplettscheinwerfer oder nur ein Leuchteinsatz für das originale Gehäuse?


    Ziel meiner Frage ist ein mögliches Temperaturproblem. Die LED-Treiber entwickeln eine enorme Hitze, welche abgeführt werden muss. Gibt die unterschiedlichsten technischen Ausführungen von einfachen, massiven Kühlrippen über Miniventilatoren bis hin zu Kupferbändern und Heatpipes. Im Originalgehäuse ist dies evtl. nicht zu 100% sicher gestellt. Ganz wertfrei könnten die Gründe dann sowohl im Gehäuse selbst oder auch beim Einbau begründet sein. Es ist technisch sinnvoll, wenn bei einer Überhitzung des Treibers zum Komponentenschutz eine Abschaltung erfolgt, bevor die Hardware Schaden nimmt. Der Treiber für das Abblendlicht wäre dann aber immer noch ein paar Grad Celsius kühler und würde also noch funktionieren. Möglicherweise ist er auch thermisch günstiger gelegen und wird dadurch besser gekühlt.


    Meine Erklärung ist aber nur eine Hypothese aufgrund der Erfahrung mit vergleichbaren Anwendungen und kein gesichertes Wissen bezüglich Deines Scheinwerfers.

    Eigentlich funktioniert der originale Kettenspanner gut. Da der Primärdeckel keine Inspektionsöffnung mehr hat, wäre ein manueller Kettenspanner für mich keine Option.


    Das mit den verchromten Schrauben für den Primärdeckel würde ich sein lassen! Ich hatte auch anfangs einige verchromte Originalschrauben verbaut. Erstens optisch eine Enttäuschung, weil sie gerne in den Antrieben Rost ansetzen. Kann man aber noch verhindern, indem man einen Tropfen Owatrol drauf tut. Das weitaus größere Problem ist jedoch, dass sich die verchromten Schrauben gerne im Leichtmetall festfressen. Zusammen mit der bescheidenen Festigkeit der Schraubenköpfe bzw. des Innensechskant ergibt richtig Spaß bei der Demontage. Obwohl ich viel Chrom am Mofa habe, die Motorschrauben sind weiterhin standard verzinkt. Kupplungsdeckel oder andere Stellen wo es mit der Festigkeit passt habe ich Edelstahlschrauben genommen und die Köpfe poliert. Idealerweise verwendet man dann aber auch Schraubenschlüssel aus Edelstahl um Flugrost/Kontaktkorrosion zu vermeiden. Oder nimmt wieder den Tropfen Owatrol in den Antrieb.

    samalu

    Ich will jetzt nicht auf linearen vs. progressiven federn vs. Cardriges rumreiten. Da sind die Meinungen zu fest gefahren. Eine Sache klingt für mich jedoch total widersprüchlich. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast Du ja nicht nur progressiv gewickelte Federn sondern auch noch ein Tieferlegungskit verbaut. Bei diesen Tieferlegungskits ist die Aufteilung des Federwegs, unter anderem durch eine abnorm niedrige Federrate auf dem Tieferlegungsteil, in Disharmonie und Disbalance gebracht. Du hast auch geschrieben, dass sich daran nichts ändern soll. Wenn Du also so gerne ein schlechtes Fahrwerk magst, warum dann überhaupt die Überlegungen mit den Zusatzventilen? Und warum werden dann in dieser Angelegenheit jegliche Aussagen drei Mal hinterfragt bzgl. „definitiver“ Versicherungen?


    Wenn Dir ein gutes Fahrwerk/Fahrverhalten wichtig ist, dann hau den Tieferlegungsmist raus, baue die Intiminatoren zusammen mit den OEM-Federn ein und lebe mit der Optik der normalen Fahrwerkshöhe. Wenn für Dich die Optik über allem steht, dann lass es wie es ist und lebe mit dem schlechten Fahrverhalten. Beides ist in Ordnung. Man(n) muss sich nur für einen Weg entscheiden und diesen dann auch mit allen Konsequenzen gehen. Meine 2 Cent.

    Durch die erhöhte Vorspannung werden die weichen Windungen zu einem gewissen Maß weggedrückt, so dass die Federung etwas härter beginnt als bisher.

    Eigentlich wird durch die Intiminatoren nicht die Länge der Länge der Gabelbeine verändert, sondern nur die Federvorspannung geringfügig erhöht. Nach der Montage den Federweg kontrollieren. Der soll 1/3 des Gesamtfederwegs betragen. Die Federvorspannung und damit der Negativfederweg kann mit der Länge der Vorspannhülse („Spacer“) reguliert werden. Auf keinen Fall an den Federn rummachen!

    […]

    Also baut die Batterie im Glücksfall mal genug Spannung beim starten auf und dann wieder nicht und dann ist die Batterie auch schnell leer, habe ich das richtig verstanden?

    […]

    Nee, kann man nicht so sagen. Die Spannung einer Batterie wird durch die chemischen Elemente bestimmt, welche sich irreversibel abbauen, wenn Strom entnommen wird. Die mögliche Höhe der Spannung eines Akkus wird auch durch die chemischen Elemente bestimmt, aber erst durch Aufladung hergestellt. Entweder durch ein Ladegerät oder durch die Lichtmaschine. Wenn Zellenschluss besteht, kann sich ein Akku selbst entladen, die Klemmenspannung sinkt. Das Problem bei Dir ist die Fähigkeit einen hohen Strom abzugeben. Diese Fähigkeit wird durch den Innenwiderstand bestimmt. Der Innenwiderstand eines Blei-Säure-Akkus steigt zum Beispiel durch Sulfatierung. Diese wird durch Tiefentladungen oder minderwertige Materialien gefördert.


    Dein Motor verfügt noch nicht über Dekompressionsventile. Je nachdem wie der Motor beim Abstellen zu stehen kommt, läuft er beim nächsten Start entweder direkt gegen eine Kompression oder kann erst Mal ohne Kompression in Bewegung kommen. Wenn die Kurbelwelle also günstig steht und der Anlasser einen geringeren Widerstand überwinden muss, reicht der Strom, den der Akku abgeben kann, aus um den Motor in Bewegung zu versetzen. Das hängt mit dem induktiven Widerstand der Wicklungen im Anlassermotor zusammen. Wenn dann die Kompression aufgebaut wird, hilft die Schwungmasse des Motors mit. Baut der Motor direkt Kompression auf, muss der Anlasser einen höheren Widerstand überwinden, dreht daher nicht so schnell los, der induktive Widerstand bleibt gering, es fließt ein höherer Strom, durch einen erhöhten Innenwiderstand kann der Akku bei diesem Strom die Spannung nicht halten. Möglicherweise dreht dann irgendwann der Anlasser zwar den Motor durch, aber die Elektronik (Einspritzung, Zündung) schaltet wegen Unterspannung ab.

    Ich denke da an die markenoffene Rollerwerkstatt. War immer preiswert. Nur dass die offenbar schon länger die Bremse nicht gewartet/Bremsflüssigkeit nicht gewechselt haben. Hatte den Roller verkauft und dort hat dann die Bremse versagt. Alles festgegammelt und Schrauben zerrammelt. :thumbdown:

    Hallo und Willkommen im Forum ;-)


    Die Fotos müsstest Du schon richtig hochladen. Einfach vom Desktop aus zu verlinken reicht leider nicht. Wenn ich mich richtig erinnere, dann wird es mit weniger Scheiben leiser und mit mehr Scheiben lauter.


    Eine Schalldämpferanlage ohne ECE-/EG-Genehmigung ist an Fahrzeugen mit EG-Typengenehmigung nicht eintragungsfähig. Papiere sind unbedeutend, es muss das entsprechende Prüfzeichen auf dem Bauteil selbst vorhanden sein.

    P1477 Exhaust Actuator Open/Low

    Da Du einen J&H verbaut hast, ist vermutlich der Stecker vom originalen Stellmotor abgezogen (die originale Klappe soll ja daueroffen bleiben und sich nur die Klappen der J&H öffnen und schließen). Daher könnte dieser Fehler kommen.


    Wenn es ein Problem mit der Leerlauferkennung gäbe, dann würde der Anlasser gar nicht erst anlaufen und auch kein Zündfunke kommen. Der Fehler könnte auch durch Unterspannung bei fehlgeschlagenen Startversuchen verursacht sein. Genau wie der MAP-Sensor. Den MAP-Sensor zu prüfen ist davon unabhängig trotzdem eine gute Idee, damit man einen Haken dahinter machen kann.


    Auch wenn der Starterakku noch nicht zu alt ist, kann er trotzdem einen Schaden haben. Insbesondere, falls er wirklich entladen war. Das Starvermögen ist sowohl von der Kapazität und der Fähigkeit die Ladung zu halten, als auch dem Innenwiderstand des Akkus abhängig. Falls Du ein Spannungsmessgerät hast, prüfe doch einmal die Spannung an den Polklemmen in verschiedenen Zuständen:

    1. Wenn das Ladegerät seinen Ladevorgang abgeschlossen hat, direkt nachdem Du es entfernt hast (soll: >12,8V, erwarte 13,xV)
    2. Ca. 15-30 Minuten später (soll: 12,8V)
    3. Am nächsten Morgen (soll: 12,8V, akzeptabel: ≥12,6V
    4. Während des Einschaltens der Zündung (kurz: ≥ 11,8V so lange Benzinpumpe läuft, danach max. 0,2V unter Vorwert)
    5. Während des Startvorgangs (≥ 11,5V = optimal/≥11,0V = ok/≥10,0V = rechne mit baldigem Ausfall/<10,0V = austauschen)

    Alle Messungen durchführen, ohne das zwischendrin/zuvor die Zündung eingeschaltet wurde.

    Also ich habe diverse Aussagen von Profis, also die sich gewerblich mit Reifenmontage oder Motorrädern beschäftigen, erhalten.


    Immer wieder habe ich die Aussagen erhalten, dass bis 125ccm oder 250ccm wegen der geringen Geschwindigkeit nicht gewuchtet werden müsste. Andere haben es von der Stärke der Unwucht abhängig gemacht. Angeblich soll es einen Motorradhersteller geben, der bei seinen Neumotorrädern bis 50g Unwucht akzeptieren und nicht korrigieren würde (Überprüfen kann ich diese Aussage nicht). Viele Reifendienste korrigieren auch erst ab 10g.


    Ich persönlich wuchte meine Räder selbst und korrigiere ab 5g. Wenn ich 2,5g da habe, dann nutze ich das auch. Bei schnellen Motorrädern machen sich 5g Unwucht meiner Erfahrung nach durchaus bemerkbar. Aber das mache ich nur für mich, weil ich es möchte, weil ich es kann und nicht weil ich dafür eine hochwissenschaftliche Abhandlung gelesen habe oder abgeben möchte.

    Nö, muss nicht. Jedenfalls kenne ich keine Vorschrift, die das verlangt. Mit zunehmender Geschwindigkeit macht sich Unwucht jedoch immer stärker bemerkbar.

    Kommt doch, wie bei allen Reparaturen und Arbeiten, auf die persönlichen Fähigkeiten und Erwartungen an. Pauschallösungen werden nicht jedem gerecht. Aber individuelle Entscheidungen muss halt jeder für sich treffen.

    Mit was für einem „Stopfen“? Gibt da ja alles mögliche, von der Notreparatur für Schlauchlosreifen auf der Felge bis zur Profireparatur.


    Ich hatte Mal ein Flickset von TipTop, da war der reparierte Reifen nur für 60km/h frei gegeben. Um das von aussen zu installieren, muss man aber mit der beiliegenden Reibahle auch ein riesiges Loch in die Decke reiben und verursacht damit zusätzlichen Schaden an der Gürtelstruktur. Das ist für mich nur ein Notbehelf, damit die Luft gehalten wird. Damit wäre ich vorsichtig. Wenn der Reifen ordentlich von innen her repariert wurde, sehe ich keine Probleme und es fällt eigentlich auch später nicht mehr auf. Die Frage ist ja immer die Ursächlichkeit. Im Zweifel wäre die Qualität der Reparatur nachzuweisen. Wenn die Reparatur in einem Fachbetrieb durchgeführt wurde, ist man auf der sicheren Seite. Genau wie bei Arbeiten an der Bremsanlage.

    Achim : Ich werde sicherlich keine Ferndiagnose machen! Du bist selbst für die Entscheidung verantwortlich und musst damit leben oder sterben (falls die Entscheidung falsch war).


    Wenn es mich betreffen würde und ich davon ausgehen kann, dass die Karkasse bzw. der Gürtel einen erheblichen strukturellen Schaden erlitten hat, würde ich tauschen. Wenn ich das guten Gewissens für unwahrscheinlich halten kann, dann nicht. Eine Schraube macht immer mehr Schaden als ein Nagel. Es gibt aber auch solche und solche Schrauben und Nägel. Letztendlich hast Du von dem Reifen schon 40-50€ abgefahren.

    Also ich würde es von zwei Dingen abhängig machen:

    1.) Schadensbild im Mantel

    2.) Welche Restlaufleistung wäre noch zu erwarten


    Einen neuen Reifen würde ich heute nicht in jedem Fall ersetzen. Wenn allerdings z.B. schon 5.000km drauf sind, dann lohnt sich das meiner Meinung nach nicht mehr. Besonders wenn man den Wechsel nicht selbst durchführt, sondern in einer Werkstatt vornehmen lässt. Weil dann müsste man die Kosten für Arbeitszeit und den zusätzlichen neuen Schlauch ja auf die verbleibenden vielleicht noch 3.000km oder weniger umrechnen. Ausserdem will man ja nicht permanent mit Reifenwechsel beschäftigt sein.

    Noch eine Frage, meine Reifengröße 180/60 17".

    Würde auf 180/55 17" gehen der ist verfügbar, wieviel macht der Höhenunterschied von 60 auf 55 aus sind das Millimeter?

    Dan wären das gerade mal 5 mm macht das einen großen Unterschied aus. Vom Eintragen mal abgesehen.

    Das wird nix, wenn es mit rechten Dingen zugehen soll. Unabhängig vom Abrollumfang, Durchmesser, Schräglagenfreiheit oder Tachoabweichung.


    Die FXDB hat hinten nur eine 4,5x17" Felge. Da darf man grade noch den 180/60B17 fahren. Aber selbst der 180/60R17 wäre tabu, der 180/55R17 benötigt bereits eine 5,5x17" Felge. Siehe ETRTO


    Dann noch bitte den Lastindex beachten.

    Wie gesagt kenne ich den TM nicht und habe keine Erfahrung mit ihm. Daher frage ich rein naiv nach mir in den Kopf springenden Punkten:

    • Kann man die Temperaturgrenzen frei einstellen? (Dann könnte sich dort durch irgendwas ein Fehler eingeschlichen haben, den man ggf. korrigieren könnte.)
    • Wurde die Temperatur des Regelbeginns über den TM ausgelesen, über den Diagnoseport ausgelesen oder unabhängig gemessen? (Die Idee hinter der Frage ist, ob es sich um einen defekten Temperatursensor oder eine defekte Datenverbindung für den Temperaturkanal handeln könnte.)
    • Kannst Du die Einstellungen komplett zurücksetzen, sozusagen auf Werkseinstellungen? (Wenn ja, dann würde ich dies probieren und anschließend kein fertiges Mapping laden, sondern manuell die benötigten Werte in eine neue Mappingdatei schreiben, in der Hoffnung einen eingeschlichenen Fehler so zu eliminieren.)

    Naja, ich denke der TM hat ja schon seine Berechtigung (wie auch andere Geräte ähnlicher Funktion). Wenn es bis jetzt (oder bis letztes Jahr) funktioniert hat, sollte man schon den Fehler finden und fixen. Leider kann ich nicht helfen.

    Ich erinnere daran, dass ein Riemen ziemlich aufwändig zu wechseln ist und auch einen entsprechenden Materialpreis hat. Der Riemenschutz, wie der Name schon sagt, ist da um den Riemen zu schützen und nicht um die Optik zu verbessern. Wenn man sich tatsächlich ein Steinchen einfährt, begrenzt sich der Schaden meist nicht auf den Riemen sondern zieht auch die Ritzel in Mitleidenschaft.


    Aber jeder ist selbst seines Glückes Schmied. Selbstverständlich kann man den Schutz demontieren. Ratsam ist es m.M.n. jedoch nicht.

    Ich hatte Mal festgestellt, dass bei sehr vollem Tank gerne etwas Kraftstoff ausläuft, wenn ich den Tankdeckel nicht maximal fest schraube. Dazu drücke ich jetzt von oben auf den Tankdeckel, damit die Dehmomentkontrolle nicht so früh überspringt. Dann ist auch dicht. Oder meinst Du mit Tankdeckel das Verschlussblech unter der Konsole? Da wäre dann vielleicht eine neue Dichtung fällig.


    Wenn die Kupplung unter dem Tank undicht ist, dann wäre der Austritt ja auch dort und nicht mit dem Tankdeckel zu verwechseln. Die Dichtung in der Kupplung kann man sehr wohl mit gutem Erfolg wechseln. Kostet nur ein paar Cent und etwa Fummelei. Aber gewusst wie ist auch das kein Problem. Die Dichtung um ohne Schlauch dicht zu halten ist da wesentlich komplizierter, aber dafür auch weniger anfällig und nötig.

    Die Schalthebelwelle hat keinen Kontakt zum Öl. Das ist ein geschlossener Tunnel durch die beiden Primärgehäusehälften. Natürlich ist da, wo die beiden Hälften zusammen kommen, auch eine Dichtung. Aber wie die Kollegen sagen, das Öl läuft dann zu beiden Seiten raus.

    Schließlich berichtet er auch von einer Metzeler Promotion-Veranstaltung. Ein Schelm, wer da keine neutrale Berichterstattung wittert. 😉

    Kommt doch drauf an woher man kommt und wo man hin will. Wenn man vom Starrrahmen direkt auf die Dyna oder Softail umgestiegen ist, dann ist das vermutlich auch mit Tieferlegung eine enorme Verbesserung. Selbsteinschätzungen des Fahrstils (z.B. zügig, nicht rasen aber flott, gemütlich) liegen bei externer Betrachtung häufig daneben - in beide Richtungen.


    Ich denke wir sollten mehr auf uns selbst achten. Andere zu beraten oder grundlegende Dinge aus Physik, Technik, Gesetzes- oder Sozialthemen zu diskutieren ist eine Sache. Aber anderen Fahrern ihre Erfahrungen abzusprechen oder über ihre Bedürfnisse zu belehren bringt niemanden weiter. Wir ticken alle anders - ob schwarz oder bunt, Flacheisen oder Apehanger, Clubstyle oder Breitbau, Höherlegung oder Tieferlegung, dickes oder dünnes Sitzpolster, Zelt oder Hotel, Selbstschrauber oder Werkstattkunde. Es gibt kein universelles „richtig“ oder „falsch“. Es muss auch niemandem alles gefallen.

    Vor allem gammelt dann kein mit Schadstoffen belastetes Öl über Winter im Motor rum. Und wenn man es selbst erledigt, dann kostet es auch kaum etwas.


    Aber hier ging es ja um das Serviceheft e8nes Neufahrzeugs. Da wird halt bei „kilometerbezogen“ der Maßstab „Tachostand“ angelegt und bei 1.600, 8.000, 16.000 usw. und bei „zeitbezogen“ alle 12 Monate ein Boxenstopp gefordert. Habe auf Arbeit auch so lustige Kollegen, die denken bei jährlichen Überprüfungen würde es sich ausgehen wenn 19 im Februar war, dass 20 im Dezember reichen würde. Nenee, „jährlich“ heißt „innerhalb von 12 Monaten“.