Beiträge von Scorpio

    War gestern zur Nachkontrolle AU. Diesmal habe ich kurz vor der Ankunft das original Mapping aufgespielt.


    Das Ergebnis war mit 0,12% CO erstaunlich gut. Plakette erteilt. Hätte nicht gedacht, dass das dermassen viel ausmacht. Eigenes Mappin 3,2% original Mapping 0,12%.


    Jedenfalls habe ich mich mit dem Prüfer unterhalten und der meinte, dass er sich nicht vorstellen kann, dass mein Mopped einen geregelten 3 Wege Kat hat. Das Lambasonden da sind bedeutet nicht gleich geregelter 3 Wege Kat. Da müssen noch weitere Werte gemessen werden wie z.B. Menge der eingeströmten Luft. Die ist aber wieder abhängig von Temparatur, Luftdruck etc. Dafür kann es wohl diverse Sensoren geben oder einen Luftmassesensor der die tatsächlich Luftmenge misst.


    Bei meinem Moped vermute er einen normalen Kat und eine Lambda geregelte Einspritzung. Man hat bei der Prüfung auch gesehen, dass der CO Wert erst hoch ausgeschlagen hat und dann erst nach ein paar Sekunden erst wieder runter ist.


    Ich habe Ihn dann gefragt, wenn ich keinen g Kat habe warum ich dann 0,3% als Sollwert habe. Der Prüfer meinte, sie gehen eben nach Ihren Listen und den Werten im Fahrzeugschein. Nach diesen Angaben sind für mein Moped 0,3% CO als Sollwert vorgesehen.


    Bin mir da jetzt auch nicht sicher, was ich davon zu halten habe. Ich kannte bislang nurdie Unterscheidung zwischen U Kat und G Kat. U Kat ohne Lambda Sonden und G Kat demnach geregelt durch die Lamdasonden vor dem Kat.


    Ist ein geregelter 3 Wege Kat also nochmal was anderes?

    Das hatte ich auch schon mal. Der Grund war be mir, dass der Schalthebel zu stramm auch der Welle sass und dadurch der Schalthebel nach dem Schalten nicht von selbst in die Ausgangsposition zurück geht.


    Schalthebel abbauen, Hülse sauber machen, neu einfetten und wieder anbauen.


    Ich habe mir original Harley vorverlegte Rasten angebaut und die Passform der Hülse zur Welle war wirklich mies, ich musste erst mal mit Schleifpapier nacharbeiten sonst hätte der Schalthebel nur als Presspassung auf die Welle gepasst.

    Vielen Dank für die Antworten. Ich habe ja geschrieben, dass es mir klar ist, dass das veränderte mapping Auswirkungen auf die Abgaswerte hat. Mit dem höheren Sollwert von w.kempf wäre ich ja ohne Probleme durchgekommen.


    Mit dem Sollwert den der Prüfer bei mir genommen hat (0,3%) wäre er aber auch durchgeflogen.


    Da sein Motor auch Euro3 ist, verstehe ich die Unterschiede in den Sollwerten nicht und genau dort liegt ja das Problem. Was gilt denn nun und wie kann man das als Anwender nachprüfen.


    Troy sagt klar 0,3% und geregelter Kat. w.kempf sagt Sollwert 4,5%.


    Das muss doch endeutig belegbar sein und nicht willkürlich von Prüfer zu Prüfer unterschiedlich sein.

    Hallo zusammen,


    ich bin letzte Woche durch die AU beim Tüv gerasselt. Der Prüfer meinte ich muss einen Sollwert von 0,3% CO erreichen. Meine Bob erreichte 3,2% und somit keine Chance.


    Meine Bob (2012) hat einen Stage 1 Lufi ohne Tüvblech, Penzl Töpfe manuell verstellbar und ein verändertes mapping (power vision), Krümmerklappe per software still gelegt. Ansonsten alles Serie.


    Ich habe in der Zwischenzeit versucht eindeutige Antworten auf ein paar Fragen zu finden. Mir ist schon klar, dass das veränderte mapping auch Auswirkungen auf die Abgaswerte hat.


    Leider konnte ich keine eindeutigen Informationen darüber finden, ob meine Bob einen U-Kat oder einen G-Kat verbaut hat.


    Auch unklar ist, ob die CO Sollwerte wegen der Art des Kat unterschiedlich sind oder nicht. Die einen sagen, U-Kat 3,5% und G-Kat 0,3% und die anderen sagen Euro 3 somit 0,3% egal ob geregelter oder ungeregelter Kat.


    Sollte das mit dem U-Kat und 3,5% trotz Euro 3 Norm stimmen, ist die Frage, wie mache ich das dem Prüfer klar. Der hatte seine Prüfvorgaben für mein Moped ja auch irgendwo her.


    Für definitive Antworten wäre ich sehr dankbar.


    Gruß
    Alex

    Der Tank muss zwar nicht runter. Ich habe den Tank trotzdem vorne und hinten gelöste und vorischtig soweit nach hinten gezogen wie es geht. Vorsicht natürlich auf die Ausgleichsleitung zwischen den Tankhälften.


    Ist kein großer Aufwand und erleichtert erheblich den Zugang zu den Kabeln. Unter dem Tank am Rahmen ist eine Art Plastikklappe. genau darunter waren zumindest bei meiner die Stecker.


    Dann muss man nicht an der engen Stelle unter dem Lenkkopf rumpfriemeln und an den Kabeln rumziehen. Nach dem Umbau geht das mit dem Verstauen der Kabel so auch viel einfacher.


    Also bei meiner, Bj. 2012, gingen die Stecker ohne Probleme durch den Lenker.


    Gruß


    Alex

    Ja Schlaubi, hab ich auch schon gesehen. Ich frage aber den Ersteller danach wie er es gemacht hat. Weil er ja Bj2012 hat und damit CanBus.


    Trotzdem danke für deine 3 Sekunden.

    Mal was anderes. Du schreibst, dass du eine 2012 FB hast und dasZündschloss auf das Dash verlegt hast. Kannst du mir mal schreiben, wie du das gemacht hast? Habe gehört, dass das ab 2012 ein ziemlich ätzender Aufwand ist.


    Gruß
    Alex

    Bei der 2012 steht im Handbuch auch, dass man die Riemenscheibenbefestigungsschrauben nicht mehrmals verwenden soll. Allerdings steht da auch ganz am Anfang, dass man das Zahnrad und die Bremsscheibe nicht abbauen soll, ausser die sind beschädigt oder müssen getauscht werden.


    Ich denke mal, dass auch der freundliche das Pulley und die Bremsschrauben bei einem Reifenwechsel nicht abnimmt.


    Gruß
    Scorpio

    Hallo zusammen,


    mir sind heute beim putzen des Mopeds zwei Löcher aufgefallen. Bin ziemlich verunsichert, da die mir vorher noch nie aufgefallen sind. Die Löcher befinden sich unterhalb des Kuplungsdeckels auf der rechten Seite des Mopeds. Siehe Bild.


    Soweit ich das gesehen habe, ist da auch ein Gewinde eingeschnitten.


    Um das mal etwas genauer zu beschreiben, habe ich ein Foto der Stelle angehängt. Die blau markierten Schrauben halten den Flansch für den Kuplungsdeckel, die schwarz markierten halten den Kuplungsdeckel fest.


    Die beiden rot markierten Löcher sind bei mir einfach offen ohne Schrauben oder Abdekungen. Kann mir auch nicht vorstellen, was da fest gemacht werden soll.


    Hat jemand eine Ahnung oder kann mal bei seiner Bob nachsehen, ob das normal ist?


    Die Löcher sind auch nicht durch Flüssgkeitsaustritt verunreinigt. Trotzdem mach ich mir etwas Sorgen.


    Gruß
    Alex

    Danke viczena für die Antwort und vor allem für die links in dein Forum. Das ist ziemlich interessant und ausführlich aber auch recht komplex. Finde ich richtig klasse, dass du dir die Arbeit gemacht hast und das der Öffentlickeit zur Verfügung stellst.


    In den anderen Themen in deinem Forum werde ich auch noch stöbern.


    Gruß
    Alex

    Das verstehe ich soweit. Ich habe mal ein Bild angehängt, welches das Verhältnis von Verbrauch und Leistung bezogen auf die AFR zeigt.


    Ist schon komisch, dass ein ineffizienter Verbrennungsvorgang besser für den Motor ist.


    Eine Frage dazu aber noch. Durch den ständigen Betrieb bei nicht vollständiger Verbrennung, bleiben dann nicht mehr Rückstände im Verbrennungsraum bzw. an den Zündkerzen zurück und verrusen die Kerzen. Was ist mit dem Auspuffsystem? Bleibt sifft der nicht mit der Zeit zu mit evtl. brennbaren Rückständen?


    Erinnert mich ein wenig an ganz früher an meine Mofazeiten, als wir an den Vergaserdüsen rumgespielt haben. Da haben wir auch die Endtöpfe von Zeit zu Zeit ausgebrannt.


    Gruß Alex

    Der Leverserbrief wurde von Gerd (Classic Custom) geschrieben und ist ziemlich lang und ausführlich.


    Im Endeffekt geht er aber auf drei Punkte ein.


    Die Ventile der Kolbenkühlung gehen bei 0,7 - 1,0 bar auf. Bei 650 rpm seien noch min. 0,9 bar Druck da, also mehr als ausreichend. In diesem Zusammenhang seien nachträglich stärkere Ölpumpen nicht immer optimal, da durch den höreren Druck die Gleitschuhe der hydraulischen Kettenspanner schneller verschleißen würden.


    Zum Thema Ladespannung meint er, dass bei 800 rpm noch 13,8 - 14,0 V anliegen. Lt. Harley müssen min. 12,8 V für den sicheren Betrieb der Bordelektronik anliegen.


    Der dritte Punkt bezieht sich noch auf die werkseitige Programiereung der Motorsteuereung. Diese Aussage ist ja auch schon hinlänglich bekannt. Gemeint ist die termische Belastung. Einen auf Dauer gesunden Motor hatt man nur, wenn man die Motorsteuerung, insbesondere das Gemisch anpasst. Bei Anbau eines offenen Auspuffs bzw. Luftfilter sei es sogar zwingend erforderlich.


    Technisch meint er noch, dass bei 14,6 Lambda das optimale Verbrennungsgemisch. Die EFI versucht im closed loop diesen Wert immer zu erreichen, was aber nicht in allen Fahrsituationen zu schaffen sei. Z.B. bei einem Kaltstart geht die EFI in den open loop, greift auf entsprechende Tabellen zurück und ignoriert die Werte der Lambda-Sonde. Eben diese Tabellen werden dann beim Mapping angepasst.


    So das war wohl der Kern und ich hoffe ich habe das treffend wieder gegeben. Ob da jetzt was spannendes neues dabei war oder ob die Aussagen stimmen kann ich nicht beurteilen. Das können einige Forenmember hier viel besser.



    Was ich persönlich aber nicht verstehe ist, dass das Mapping sich demnach nur auf den open loop Status beziehen soll. Das sich die EFI im open loop Modus befindet ist doch eher die Ausnahme oder?


    Im "normalen" Fahrbetrieb wird doch das Gemisch auf 14,6 Lambda angereichert von Haus aus angereichert. Ist das Mapping dann nur für einen kleinen Teil der Fahrsituationen wirksam? Wenn das so ist, frage ich mich, ob das ganze Thema mit den termischen Problemen die insbesondere durch ein Mapping gelöst werden sollen überhaupt so effektiv sein kann.


    Gruß
    Alex

    Hallo zusammen,


    ich möchte mir für Ausfahrten mit meiner holden eine abnehmbare Sissibar anschaffen, da ich ansonsten auf den cleanen look der Bob einfach stehe.


    Ich fahre eine 2012 Bob die am Heckfender, Nummernschild und Blinker komplett Serie ist.


    Wie ich verstanden habe, benötige ich das docking kit und einen kit um die Blinker zu versetzten. Für mein Baujahr gibt es zwei unterschiedliche Blinkerverlegungskits. Den optischen Unterschied kann ich mir nicht richtig vorstellen, die Bilder die ich in Google etc. gefunden habe helfen mir da nur bedingt weiter.


    Ich glaube das eine setzt den Blinker etwas weiter nach hinten (68227-09) und das andere nur ein Stück weiter am Fender Strut (53968-06C ). Gibt es hier Leute die diese Kits verbaut habe und mal bitte Bilder einstellen könnten. Das wäre super nett.


    Zum anderen frage ich mich, ob es ein Umbausatz gibt, mit welchem ich die Blinker quasi an einer Stange hinter das Nummernschild montieren kann? Dann wären Sie schon mal ganz aus dem Weg.


    Das andere was ich mich frage ist, wenn ich z.B. auf Kellermann umbaue. Funktioniert das dann mit dem Docking Kit oder muss ich in diesem Fall auch ein Versatzkit verwenden?


    Die letzte Frage noch; kann ich an das doking kit zugleich die Sissybar und Satteltaschen anbringen?


    Vielen Dank schon mal für eure Antworten.


    Gruß


    Alex

    Ich hatte genau das gleiche Problem mit dem Originalsitz. Nach 2-3 Stunden hate es angefangen. Das Steissbein hat mir dermassen weh getan. War ganz übel.


    Ich habe mir dann den Mustang Vintage Solo geordert. Seit dem ist es wirklich um Welten besser. Wir haben erst am Samstag eine Tour von 500 und ein paar zerquetschten km gefahren. Das man nach der Zeit im Sattel ohne irgendwelche Befindlichkeiten vom Bike steigt und sagt alles klar gleich nochmal ist auch nicht realistisch. Da kann mir aber auch keiner erszählen der einen Tourer z.B. BMW oder so etwas fährt dass so eine Tour spurenlos an Ihm vorübergeht. Ist ja schon im Auto so.


    Ich bin 1,85cm und etwa 100kg.


    Die Sitzposition ist etwas nach oben und etwas nach hinten gerichtet. Das kommt bei meiner Größe und den vorverlegten (HD Original) gut rüber.


    Die Optik finde ich auch OK. Ist eben ein Kompromiss. Jedenfalls gefällt es mir besser als der Vintage Touring von Mustang. Der ist noch breiter und soll aber auch noch bequemer sein.


    gruss
    Alex